Zwei Dürener Talente auf dem Sprung in die 1. Bundesliga

Von: jan
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Wilson Kamavuaka.Foto: FCN
Wilson Kamavuaka.Foto: FCN Foto: FCN

Düren. Zwei junge Dürener Fußball-Talente sind gerade in Lauerstellung. Wilson Kamavuaka und Patrick Koronkiewicz könnten die nächsten Kicker von der Rur sein, die den Sprung in die Bundesliga schaffen.

Das deutet sich in der laufenden Vorbereitung an. Kamavuaka, der das Fußballspielen bei den Sportfreunden Düren begonnen hat, ist jetzt als Profi beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag. Der 21-Jährige wechselte in Juni von der TSG Hoffenheim nach Nürnberg. In Hoffenheim war er Stammspieler in der Reserve. Jetzt holte Trainer Dieter Hecking den Mittelfeldspieler zum FCN. Der Mann mit deutschem und kongolesischem Pass hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Von den Sportfreunden wechselte Kamavuaka zum FC Niederau. Nächste Station war die Nachwuchs-Abteilung von Alemannia Aachen. Dort kickte er von 2007 bis 2009. Dann wechselte er für sein erstes Senioren-Jahr nach Hoffenheim. Dort überzeugte der 1,88 Meter große Abwehrspieler die Nürnberger Talentspäher.

Patrick Koronkiewicz hat ebenfalls überzeugt. In seinem ersten Senioren-Jahr bei Bayer Leverkusen hat sich der 20-Jährige einen Stammplatz in der Reserve-Mannschaft erkämpft. Darüber hinaus ist der Fußballer, der aus Arnoldsweiler stammt, bisher regelmäßig zur U 20-Nationalmannschaft eingeladen worden. Im Verein überzeugt der 1,85 Meter große Abwehrspieler weiterhin.

Derzeit läuft die Vorbereitung auf die Bundesliga. Und bei den Testspielen ist der Dürener, der über Binsfeld und Niederau vor sieben Jahren nach Leverkusen wechselte, dieser Tage häufig im Aufgebot der Mannschaft. Gut möglich, dass er seinem Kumpel Christoph Moritz folgt und den Sprung nach oben schafft. Apropos Moritz: Der 21-Jährige hat derzeit kräftig ansteigende Form. In den Freundschaftsspielen von Schalke 04 ist er mit von der Partie.

In der vergangenen Saison hatte der Schalker starke Probleme mit der Patellasehne. Moritz wurde an der Kniescheibensehne operiert - jetzt geht es bergauf. Übrigens: Kamavuaka, Koronkiewicz und Moritz haben eine Sache gemeinsam: Wie die meisten anderen Dürener Talente, die bei hochklassigen Klubs spielen, haben sie früher neben dem Vereinstraining auch am DFB-Stützpunkt in Echtz gearbeitet.
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