Düren - Zwei Dürener Künstler im Hoesch-Museum

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Zwei Dürener Künstler im Hoesch-Museum

Von: Ottmar Hansen
Letzte Aktualisierung:
Ein Maler von internationalem
Ein Maler von internationalem Rang: Herbert Falken. Foto: Kinkel

Düren. Im Leopold-Hoesch-Museum findet derzeit eine Ausstellung zweier bekannter Dürener Künstler statt: Josef Ferdinand Seitz (1942 - 2006) und Herbert Falken (1932).

Seitz wurde 1942 in Mittenwald (Oberbayern) geboren. Von 1956 bis 1961 absolvierte er eine Ausbildung als Bildhauer, es folgte ein Studium an der FH für Bildende Kunst in Köln. Von 1968 bis 1990 war Seitz als Kunsterzieher am Wirteltor-Gymnasium tätig. Im Anschluss bis zu seinem Tod 2006 als freier Maler.

Im Mittelpunkt der Arbeiten von Josef Ferdinand Seitz steht immer der Mensch. Die in Mischtechnik mit farbiger Kreide, Acryl- und Aquarellfarben geschaffenen Darstellungen thematisieren die lebenslange Auseinandersetzung des menschlichen Seins in symbolhafter Anspielung.

Seitz Auseinandersetzung mit Leben und Tod, Stärke und Schwäche, der Kampf zwischen Geist und Körper sind autobiografisch motiviert.

Die Ausstellung mit Werken Herbert Falkens ist eine Hommage zu seinem 80. Geburtstag. Falken wurde 1932 in Aachen geboren. Von 1958 bis 1964 absolvierte er ein Studium der Philosophie und Theologie in Bonn und Aachen. 1975 bezog er ein Atelier in Kreuzau-Langenbroich. 1977 nahm Falken an der Documenta VI teil, 1988 wurde er Beauftragter für Kunst im Bistum Aachen.

2007 erhielt Herbert Falken den Kunstpreis des Kreises Düren, er lebt und arbeitet in Langenbroich.

Herbert Falkens Motive sind überkonfessioneller, menschlicher Heilssuche gewidmet. Seine illuminiert erscheinenden fulminanten Zeichnungen reflektieren die Lichtfülle der Blatthelligkeit als Kontrast zur schwarz übermalten Umgebung.

Falken schafft weiße Löcher als Kulminationsbild für Erleuchtung. Er ist ein Maler von internationalem Rang und hat mit seiner Kunst den Dialog zwischen Kunst und Kirche wesentlich gefördert.

Die Ausstellung ist im Leopold-Hoesch-Museums in Düren zu sehen, und zwar immer von montags bis sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr sowie donnerstags bis 19 Uhr. Die interessanten Ausstellungsstücke werden bis zum November gezeigt.
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