Heimbach - Zuwachs im Skulpturenpark

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Zuwachs im Skulpturenpark

Von: cus
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Bürgermeister Bert Züll, Arno Schlader, Schöpfer der Keramikstele, und Laurenz Bresgen, Koordinator des Projekts „Skulpturenpark”. Foto: cus

Heimbach. Als so genannte „Kunst im öffentlichen Raum” entstand 2006 in Heimbach das „Pflasterlabyrinth”, das in der Zwischenzeit einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Der Koordinator dieses Projekts, der Maler und Graphiker Laurenz Bresgen, kam dabei auf die Idee, den Park am Haus des Gastes ebenfalls nicht ungenutzt zu lassen.

So wurde in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Heimbach die Entstehung eines Skulpturenparks ersonnen.

Zur Freude aller Beteiligten schuf der überregional bekannte Künstler Arno Schlader ein aufwändiges Kunstwerk, welches einen würdigen Platz vor dem Haus des Gastes erhielt.

Anklänge an die Antike

Passend zum Thema „Labyrinth” zeigt die von Schlader geschaffene Keramikstele Bilder der griechischen Mythologie, genauer gesagt des Minotaurus, jenes fürchterliche Wesen, dass mit menschlichem Körper und dem Kopf eines Stieres „gesegnet” war und in einem Labyrinth gefangen gehalten wurde.

Die Arbeit des Künstlers besteht aus mehreren gedrehten Teilen aus Ton, die mit einer speziellen Glasur überzogen in einem aufwendigen Verfahren gebrannt wurden. Stabilität erlangt die Säule mittels einer Kunststoffplatte, auf der sie fixiert wurde und in deren Mitte sich ein verschraubtes Rohr befindet. Dauerhaft verklebt und mit einer schwarzen Naht, die sehr dekorativ wirkt abgedichtet, ist das Kunstwerk ein attraktiver Blickfang.

Gut geschützt

Durch den keramischen Hochbrand ist die Arbeit Schladers, der demnächst als Lehrer an der neuen Heimbacher Kunstakademie antritt, mehr als gut vor Erosion geschützt. Das Attribut „Kunst - und Wasserstadt” ist für Heimbach nicht bloß ein wohlklingendes Mittel zur Tourismusförderung, sondern wirklich Programm.

Künstler sind eingeladen, den Skulpturenpark mitzugestalten und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ob eine Arbeit befristet oder dauerhaft ausgestellt wird, liegt im Ermessen des jeweiligen Künstlers. Nur der Bezug zum Thema Labyrinth muss im Kunstwerk vorhanden sein. Unter der E-Mail Adresse info@labyrinth-heimbach.de werden Anfragen angenommen.
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