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Zuschuss bald halbiert?

Von: oha
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Düren. Die Stadt Düren steht vor dem Finanzkollaps. Eisernes Sparen ist angesagt, das trifft auch den Kulturbereich.

Anfang März soll der Etat des Theaters im Haus der Stadt für dieses Jahr festgelegt werden. Es ist mit massiven Einschnitten zu rechnen. Womöglich wird es nur noch die Hälfte des bisherigen Betrages geben.

Entsprechend wird der Spielplan des Theaters zusammen gestrichen werden müssen. Dies befürchtet auch die Erna-Schiefenbusch-Gesellschaft, die als Förderverein des Theaters auftritt. „Kultur hat keine Lobby”, bedauerten jetzt Jürgen Theilen, Adam Kempinski und Ute Horst vom Vorstand der Gesellschaft. Dabei verfüge Düren über ein beispielhaftes Theater im Haus der Stadt. „Alles ist da: optimale Bühnentechnik, hervorragende Akustik.”

Mit attraktiven Stücken sollen die Besucher ins Theater gelockt werden. So wird in diesem Jahr unter anderem ein neu entdecktes Stück von Erna Schiefenbusch auf die Bühne kommen. Mit aktuellem Stoff: Es geht um wirtschaftliche Probleme und den Kampf um den Arbeitsplatz. Außerdem, so Verwaltungsleiter Gerhard Lange, werde man versuchen, die unterschiedlichen Fördervereine, die sich in Düren für die Kultur einsetzen, an einen Tisch zu bekommen: „Wenn wir die Kultur in Düren langfristig sichern wollen, geht das nur gemeinsam.”

Wie berichtet, wird die Schiefenbusch-Gesellschaft am 20. Februar im Foyer des Theaters das Stück „Was für ein Theater mit Schiller! Frauenliebe und Dichterruhm” mit Caroline von Wolzogen anbieten. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um Spenden gebeten. Diese Spenden sollen auch in diesem Jahr für das Projekt „Kinder ins Theater” verwendet werden. Das heißt: Bei Aufführungen für Kindergärten und Schulen soll mit dem Geld auch Kindern aus sozial schwachen Familien, die sich den Eintritt eigentlich nicht leisten können, der Theaterbesuch ermöglicht werden. Kempinski: „Diese Kinder dürfen nicht ausgegrenzt werden.”
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