Zum Pfarrfest: Musiker Gründen Raritäten-Band

Von: Sandra Kinkel
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Joachim Kuban (rechts) und Gerhard Brück greifen wieder zu Klampfe und Quetschkommode. Nach einigen Jahren „musikalischer Abstinenz“ wollen sie es noch einmal wissen. Foto: Sandra Kinkel

Düren-Mariaweiler. „Wir machen handgemachte Musik mit einer gewissen Spontaneität.“ Gerhard Brück ist 43 Jahre, Diplom-Kaufmann und Prokurist bei einer Steuerfachschule in Köln und begeisterter Hobby-Musiker. Aber eigentlich hatte der Gründer der Mundartband „Peffer und Salz“ sein Akkordeon vor einigen Jahren schon an den Nagel gehängt.

„Die Mitarbeit in einer so professionellen Band hat sich irgendwann mit meinem Beruf zeitlich nicht mehr vereinbaren lassen. Aber gekribbelt hat es trotzdem immer. Ohne Musik fehlt mir einfach etwas im Leben.“

Ein Satz, den auch Joachim Kuban sofort unterschreiben würde. Der Tischlermeister hat in den 90er Jahren die Rudi-Carrell-Show gewonnen und damals weit über die Grenzen Dürens ziemlich bekannt. Danach war dann fast 20 Jahre „bühnenabstinent“. „Jetzt fange ich aber wieder an“, so Kuban. Der 49-Jährige hat früher in der Dürener Big Band „Take off“ unter der Leitung von Renold Quade gesungen, zuletzt war er Hallensprecher von Dürens Volleyballbundesligist Evivo und hat verschiedene Veranstaltungen im Dürener Land moderiert.

Gemeinsam mit Gerhard Brück ist er Teil nagelneuen einer „Raritäten-Band“, die zum ersten Mal beim Pfarrfest in Mariaweiler auftreten wird. Mit von der Partie sind dann noch Stephan Vossel, ein Schlagzeuger aus Derichsweiler, und Markus Peter, ein Keyboarder aus Aalen. „Beide sind hervorragende Musiker“, sagt Gerhard Brück. „Und wir vier haben in der Konstellation noch nie zusammen gespielt.“

Die Truppe nennt sich „Raritäten“-Band, weil sie sich rar machen möchte im Dürener Land. „Ich bin sicher“, so Brück, „dass wir noch ab und zu auftreten werden, aber eben nicht dauernd.“ Die Bandproben laufen auf Hochtouren, die vier Männer sind mit viel Begeisterung und noch mehr Spaß bei der Sache.

Beim Pfarrfest in Mariaweiler werden Kölner Lieder zu hören sein, aber ganz sicher auch Hits von Udo Jürgens und Robbie Williams. „Das meine ich mit Spontaneität“, sagt Gerhard Brück. „Wir haben kein festgelegtes Programm. Aber kölsche Lieder sind definitiv dabei. Weil wir ein Stück weit auch aus dieser Sparte kommen.“

Sie seien, so der zweifache Familienvater weiter, vier gute Musiker. „Und da wird etwas Gutes bei rauskommen. Da bin ich ganz sicher.“ Übrigens haben Brück und seine Mitstreiter auch schon das nächste Projekt ins Auge gefasst. Gemeinsam mit einer Dürener Karnevalsgesellschaft planen sie demnächst ein „Mit-Sing-Konzert.“ Gerhard Brück: „In Köln gibt es solche Konzerte schon. Und die sind bei vielen Leuten sehr beliebt. Das wollen wir auch in Düren machen.“

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