Düren - Zum Geburtstag ausgiebig randaliert

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Zum Geburtstag ausgiebig randaliert

Von: pol-dn
Letzte Aktualisierung:

Düren. Eine Geburtstagsfeier in einer Dürener Kneipe hat in der Nacht zum Mittwoch zu mehreren Polizeieinsätzen und Verletzten geführt.

Gegen 1 Uhr war es erstmals zu Auseinandersetzungen zwischen den Gästen des 38-Jährigen gekommen. Als Folge musste der Rettungsdienst einen 50 Jahre alten Dürener mit Gesichtsverletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus bringen.

Das „Geburtstagskind” soll nach Angaben von Augenzeugen gleich zu Beginn seines neuen Lebensjahres einen Streit mit dem 50-Jährigen provoziert haben, indem er ungefragt das Mobiltelefon von diesem an sich nahm. Als der 50-Jährige sich dagegen verwahrt hatte, sei er von dem 38-Jährigen und mehreren seiner Begleiter geschlagen und getreten worden, selbst als er schon unterhalb der Theke auf dem Boden lag. Die Polizei konnte vor Ort insgesamt vier alkoholisierte Tatverdächtige ermitteln und gegen sie ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung einleiten.

Gegen 1.20 Uhr wurden die Beamten erneut in die Gaststätte gerufen. Diesmal vom Wirt. Der 38-Jährige hatte erneut randaliert und mit Gläsern und Flaschen um sich geschmissen. In seinem Wutanfall soll er auch einen Flachbildschirm beschädigt und die Glasscheibe eines Spielautomaten zerschlagen haben. Dabei zog er sich offenbar einen selbst verschuldeten Schnitt an einer Hand zu.

Die Polizei traf auf eine sehr angeheizte, aggressionsgeladene Stimmung. Der alkoholisierte 38-Jährige trat gegenüber den Polizisten beleidigend und angriffslustig auf, so dass zur Ingewahrsamnahme Pfefferspray eingesetzt werden musste.

Auch den Rettungsdienst und einen Krankenhausarzt beschimpfte der Mann, obwohl ihm jede Hilfe zuteil kam und er sogar an der Hand genäht wurde. Die gegen ihn angeordnete Blutentnahme musste zwangsweise entnommen werden.

Da er sich nicht beruhigte, verbrachte er den Rest der Geburtstagsnacht bis zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Dieser Geburtstag wird den Beschuldigten im Rahmen eines Strafverfahrens noch weit bis ins neue Lebensjahr hinein begleiten.
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