Düren - Zünftige Stimmung beim Oktoberfest in der Kreisarena

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Zünftige Stimmung beim Oktoberfest in der Kreisarena

Von: heb
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Ausgelassen feierten die Dürener Dirndl- und Lederhosenträger beim Oktoberfest in der Arena. Foto: Hendrik Buch

Düren. Das versprühte bayrische Stimmung: Die Dekoration der Arena Kreis Düren weckte schon beim Betreten des ersten Oktoberfests in der Halle Wiesn-Stimmung. Blau-weiße Deckenbespannung, mannsgroße Luftballonbrezeln und ‚I mog di‘-Lufballons schmückten die Arena. Und eine weitere neue und clevere Idee der Veranstalter von der Kulturinitiative im Kreis Düren gab es.

Die Bühne für die Interpreten war in der Mitte aufgebaut. Alle waren also nah dran am Geschehen.

Der Erlös dieses ersten Oktoberfestes in der Arena geht an die Innecken-Prüss-Stiftung mit Sitz in Hambach, die sich die Hilfe für Mensch und Tier zur Aufgabe gesetzt hat.

Olaf Henning und Tim Toupet

Die Blasmusik des Jungen Orchesters Kreuzaus, welches erst zum Auftakt und später nochmals spielte, versprühte Volksfeststimmung. So schunkelten die rund 1400 Menschen an den Tischen bereits vor 20 Uhr zum „Münchner Hofbräuhaus“ und weiteren bayrischen Klassikern. Nach den Kreuzauern übernahm mit Peter Wackel ein von Mallorca bekannter Stimmungsmacher. Bei seinen Liedern tanzten viele Gäste auf den Stühlen. Als der Schlagersänger die „Dürener Helene Fischer“ kürte und dabei mit Sabrina Sulek ein echtes Gesangstalent aus dem Publikum fischte, tobte der Saal.

Nach Peter Wackel betraten mit den „Echte Fründe“ wieder lokale Kräfte die Bühne des Oktoberfestes. Die Band konnte in der Arena durchaus ihre Oktoberfesttauglichkeit beweisen. Darüber hinaus umfasste das Programm mit Olaf Henning, Norman Langen und Tim Toupet weitere Mallorca-Größen. Reichlich versorgt zeigten sich die Gäste an ihren Tischen auch abseits der musikalischen Unterhaltung: Für den Fassanstich hatte Schirmherr Landrat Wolfgang Spelthahn gesorgt.

Danach versorgten die angehenden Köche der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung die Trachtenträger mit Haxe und Weißwurst. Daneben gab es natürlich auch Brezeln und Oktoberfestbier – welches anders als in München neben der Maß auch in der Halbliter-Ausgabe serviert wurde. Eine weitere Anekdote des Abends: Am Tisch des Kreises Düren schunkelten Gäste aus den russischen und amerikanischen Partnerkommunen Mytischi und Dorchester County Arm in Arm.

Auch an den anderen Tischen war die Stimmung gut. Das die Interpreten und auch der schräge Moderator Lorenz Büffel teilweise eher balearische und kölsche Stimmung verbreiteten als bayrische, verzeiht man mit Blick auf ähnliche Veranstaltungen in anderen rheinischen Städten gerne.

Insgesamt stellte die Kulturinitiative um die Vorsitzende Käthe Rolfink ein Fest auf die Beine, das in dieser Größenordnung und Aufmachung im Kreis Düren wohl einmalig ist.

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