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Zirkus und Schule? Das passt prima zusammen!

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Viel Mut und Geschicklichkeit bewiesen die jungen Artisten bei der abwechslungsreichen Zirkusvorstellung zum Schuljubiläum.

Kleinhau. „Zirkus und Schule, Schule und Zirkus – passt das?“ Mit dieser Frage eröffnete Ulla Mertens, die Leiterin der Hürtgenwald, eine Zirkusvorstellung ganz besonderer Art vor rund 350 Angehörigen der Schüler und 30 geladenen Gästen aus Schule und Politik. Die Artisten waren nämlich ausschließlich Schüler der Klassen 5 bis 10.

Die beiden Zirkusvorstellungen waren die Schlusspunkte der Feierlichkeiten der Schule aus Anlass des 40-jährigen Bestehens. Zu Beginn der Vorstellung interviewte daher Theo Kersting, ehemaliger Lehrer der Schule, Gründer und Wegleiter der Hauptschule, unter ihnen auch August Scholl, nach dem die Straße an der Schule benannt ist.

Zirkuszelt als Klassenzimmer

Begonnen hatten die Feierlichkeiten mit einem Ehemaligen-Treff eine Woche zuvor und wurden dann fortgeführt mit einer Projektwoche, zu der die Schule den Zirkus „Zapp-Zarap“ eingeladen hatte. Unter Mitwirkung von vielen freiwilligen Helfern unter den Eltern aber auch von der Feuerwehr aus Hürtgen und Gey und dem THW Bergstein war ein großes Zirkuszelt auf dem Schulgelände errichtet worden, das dann für eine Woche zum neuen Klassenzimmer wurde.

In Gruppen von bis zu 14 Schülern, angeleitet von Lehrern, freiwilligen Schülern der Klasse 10 B und einigen Eltern erarbeiteten die Nachwuchsartisten ein umfangreiches Zirkusprogramm. Es gabGeschicklichkeits-Vorführungen durch Jongleure, Diabolo-Spieler, BMX-Fahrer und Leiterakrobaten, kreative Einlagen von Tänzern, Poi-Spielern und einer Theatergruppe im Schwarzlicht und auchgeheimnisvolle Zauberer, die Tücher und Wasser verschwinden ließen oder einen Schüler in einer Kiste mit Schwertern durchbohrten, sowie Fakire, die wie selbstverständlich über Nagelbretter liefen und in Scherben sprangen.

Natürlich durften auch die Clowns nicht fehlen, die einen Heidenspaß daran hatten, das Publikum immer wieder mit gelungenen Sketchen zu unterhalten.

Wagemutige Vorführungen

Es folgten auch Beiträge, bei den die Zuschauer den Atem anhielten, wenn die Schüler sich zum Beispiel gekonnt an beiden Enden brennende Fackelstangen zuwarfen und mit diesen jonglierten oder mit dem brennenden Finger Fackeln anzündeten, Feuer schluckten und auch in Riesenflammen Feuer spuckten. Auch die Seiltanz-Nummer mit verbundenen Augen, der Spagat auf dem Seil und die waghalsigen Trapezkunststücke wurden von den Zuschauern mit tosendem Beifall belohnt.

Schule und Zirkus – passt das? Fazit: Und wie das passt! Der Zirkus ist eine große Familie – die Schüler und Lehrer der Hauptschule sind eine große Gemeinschaft.

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