Zimmer frei in der alten Kirche in Merzenich

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Las jetzt in der alten Kirche in Merzenich aus ihren Büchern: die von "Zimmer frei!" bekannte Moderatorin Christine Westermann.

Merzenich. Zimmer frei in der alten Kirche in Merzenich: Die beliebte Moderatorin und Autorin Christine Westermann war jetzt auf Einladung des Vereins Merzenich Event zu Besuch und las aus ihren Büchern. Vier an der Zahl hat sie seit 1999 geschrieben, bei der Lesung hatte sie drei davon im Gepäck. Und natürlich jede Menge Anekdötchen.

Viele Leute kämen zu ihren Lesungen, sagte Westermann, um zu sehen, wie die Moderatorin denn in Wirklichkeit so drauf sei. In Merzenich zeigte sich Westermann den rund 200 Besuchern der Veranstaltung sympathisch, natürlich, offen und redselig.

Als die 61-Jährige die alte Kirche betrat, schien es zunächst einmal so, als wolle sie jedem der Zuschauer persönlich „Hallo” sagen. Einmal Platz genommen, plauderte sie dann munter drauf los. „Ich freue mich sehr, heute Abend hier zu sein”, um gleich nach zu schieben: „Jetzt werden Sie sagen, das sagt die doch immer und Sie haben Recht! Es stimmt aber nicht immer. Heute Abend stimmt es aber wirklich!”

Obendrein ist Christine Westermann die Höflichkeit in Person: So entschuldigt sie sich erst einmal für die Verschiebung der Lesung in Merzenich um eine Woche: Westermann war zum ursprünglich geplanten Termin verhindert, da sie in Hamburg mit dem deutschen Radiopreis für das beste Interview ausgezeichnet wurde. „Diese Chance kriegt man nur einmal im Leben”, meinte die Moderatorin, die „furchtbar stolz” auf die Auszeichnung sei. Zum Beweis präsentierte sie die Auszeichnung so gleich ihrem Publikum und platzierte sie für den Rest des Abends vor sich auf dem Tisch.

Die Zuschauer ermunterte Christine Westermann, sie mit Fragen zu löchern. „Wenn Sie nett sind, erzähle ich Ihnen sogar von „Zimmer frei!”-Folgen, die noch gar nicht gelaufen sind„, versprach Westermann. Beste Voraussetzungen also für einen gelungenen Abend, wenn denn das Wetter bei der Open-Air-Lesung mitgespielt hätte. Tat es aber nicht. Bereits wenige Minuten, nachdem Christine Westermann angefangen hatte, aus ihrem zusammen mit Jörg Thadeusz geschriebenen Buch „Aufforderung zum Tanz” zu lesen, fing es an zu regnen. Zum Glück hatten die meisten der Zuschauer mit Regenschirmen und Jacken vorgesorgt, für die übrigen hatten Bernd Ohlemeyer und Anke Otten von Merzenich Event Regencapes. Christine Westermann war auf jeden Fall begeistert: „Super, das ist genial! Das gibts doch gar nicht: Sie sitzen hier und lassen sich für mich nass regnen.”

Warum auch nicht? Schließlich wurden die Anwesenden ja auch mit Christine Westermanns Ausführungen entlohnt. Und die waren so, wie man sie eben kennt: voller Sprachwitz, Gespür für Situationskomik und einer gehörigen Portion Raffinesse.
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