Zahl der Betreuten muss drastisch gesenkt werden

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Düren. Der Vorstand der CDU in Düren Nord hat sich über die Arbeit und die Probleme des Vereins „In Via” informiert. Unter Leitung des Vorsitzenden Paskal Laskaris besuchten die Vorstandsmitglieder die Räumlichkeiten des Vereins in der Schulstraße.

Geschäftsführer Norbert Schoeller führte die CDU-Verantwortlichen zunächst durch die Werkstätten und erläuterte die verschiedenen Dienstleistungen, die der Verein über, mit und durch die von ihm betreuten Personen und Personengruppen erbringt.

Der Verein ist Träger vieler Einrichtungen, die in Düren unentwegt Gutes tun: Von der Bahnhofsmission Düren, der Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot, von der Notübernachtung für alleinstehende, wohnungslose Frauen und Männer, dem Café Lichtblick mit Frühstücks- und Mittagessenangebot für wohnungslose und einsame Menschen bis hin zur stationären Wohngemeinschaft an zwei Standorten im Kreis Düren reicht das Angebot.

Aber auch ein Arbeitsprojekt für wohnungslose und benachteiligte Menschen und Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit psychischer Behinderung gehört dazu. Das erklärte und in den Statuten des Vereins festgelegte Ziel von „In Via” ist es, Menschen in Wohnungsnot ein möglichst umfassendes Hilfeangebot an die Hand zu geben.

Vernetztes Hilfesystem


Deshalb hat der Verein ein vernetztes Hilfesystem entwickelt, das für die oft vielschichtigen Pro-bleme der Betroffenen Lösungen anbieten kann. Mit Bestürzung nahmen die Mitglieder des CDU-Vorstandes die Kürzungen durch den Bundestag in den von „In Via” betreuten Sozialfeldern zur Kenntnis. Wie Geschäftsführer Norbert Schoeller ausführte, „ist damit der Verein in seiner Existenz bedroht”. Schon jetzt mußte die Anzahl der von ihm betreuten Menschen drastisch gesenkt werden.

„Waren es ehemals 60 Hilfsbedürftige, so sind es jetzt nur noch 15, die wir über Maßnahmen beschäftigen und ihrem Leben wieder einen Sinn geben können”, führte Schoeller aus.

Einsetzen wollen sich die CDU-Repräsentanten für die Sicherstellung von Cafe Lichtblick in der Friedrichstraße 11.

Am 14. Oktober ist mit dem Café Lichtblick ein Ort der Begegnung für sozial benachteiligte und wohnungslose Menschen eröffnet worden. Diese neue Einrichtung erhielt den Namen „Café Lichtblick”, weil dort den von Armut und Not Betroffenen wenigstens das stundenweise Entkommen aus dem täglichen Existenzkampf auf der Straße und/oder der sozialen Isolation und Einsamkeit ermöglicht werden soll.

„Cafe Lichtblick”, das für die sozial benachteiligten Bürger und Bürgerinnen, zunehmend auch für viele junge Familien, Frühstück und Mittagessen anbietet, lebt von Lebensmittelspenden, ehrenamtlicher Mitarbeit und Zuschüssen der öffentlichen Hand. Zur Sicherstellung der Arbeit des Cafes ist ein Zuschuß für 2012 in Höhe von insgesamt etwa 30.000 Euro notwendig. Landrat Wolfgang Spelthahn hat schon die Bereitschaft des Kreises zur Abdeckung von 50 Prozent des Betrages signalisiert, falls die Stadt die anderen 50 Prozent übernimmt.

Der Vorsitzende der Christdemokraten in Düren Nord, Paskal Laskaris versprach, sich mit den Verantwortlichen der Partei aus Düren Nord, bei den Haushaltsberatungen für das kommende Jahr vehement für die Sicherstellung von Cafe Lichtblick einzusetzen.

Mit dem Versprechen, mit dem Verein in regelmäßigem Kontakt zu bleiben, verabschiedeten sich die Kommunalpolitiker von Norbert Schoeller.
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