Wunderhübsche Kartoffelkönigin zu Gast in Düren

Von: kin
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Beim Spargelfest auf dem Hof von Heiner Lövenich (2. v. r.) eröffnete Kartoffelkönigin Tanja Schreiber (3. v.l.) offiziell die Frühkartoffelsaison. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Beim Spargelfest von Landwirt Heiner Lövenich und seiner Frau Ulrike Greiner-Lövenich ist mächtig was los. Unzählige Besucherinnen und Besucher genießen leckeren Spargel und schlendern an den diversen Ständen auf dem Hof vorbei.Vielleicht sind sie aber auch gekommen, weil sich königlicher Besuch im Dürener Stadtteil Gürzenich angesagt hat.

Die Rheinische Kartoffelkönigin Tanja Schreiber aus Ratingen eröffnete beim Spargelfest offiziell die Frühkartoffelsaison.

Tanja Schreiber ist 19 Jahre alt und beendet im Sommer ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin. Sie wird im Herbst noch ein Studium für Grundschullehrerin anschließen. Die junge Frau ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen, sie kennt das Verfahren des Kartoffelanbaus bestens und findet besonders die Vielfalt der Knollen sehr spannend.

Bernhard Conzen, Vizepräsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, betonte in seiner Ansprache, dass die Eröffnung der Frühkartoffelsaison der erste Höhepunkt im rheinischen Kartoffeljahr sei. „Wir sind sehr froh, auf dem Hof der Familie Lövenich zu Gast sein zu können, wo Kartoffeln und Spargel angebaut werden, also ein echtes Dream-Team der regionalen Küche.”

Rund 22.000 Hektar

Der Kartoffelanbau habe im Rheinland eine sehr große Bedeutung, so Conzen. Nach Niedersachsen und Bayern stehe Nordrhein-Westfalen mit Mecklenburg-Vorpommern an dritter Stelle der deutschen Kartoffelerzeugung. Rund 22.000 Hektar werden hier mit den Erdäpfeln bewirtschaftet.

Tanja, die seit ihrem Auftritt in Düren nun ganz offiziell Rheinische Kartoffelkönigin ist, versprach, in den kommenden zwölf Monaten mit viel Freude für den „Schatz Kartoffel” werben zu wollen. „Ich möchte”, so Tanja Schreiber, „das moderne Bild der Landwirtschaft vermitteln und dabei die Kartoffel in ihrer Vielfalt repräsentieren.” Es gebe kaum ein Grundnahrungsmittel, das vielseitiger sei.„Weder aus der Fast-Food-Küche noch aus der traditionellen Küche”, so Schreiber, „ist die Knolle wegzudenken.”

So passte das Geschenk, dass Dürens stellvertretender Bürgermeister Rainer Guthausen im Gepäck hatte: Er überreichte Tanja Schreiber und ihrer Vorgängerin Valerie Pütz Schürzen mit Düren-Schriftzug.
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