Langerwehe - Woran sind die Bachforellen im Wehebach gestorben?

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Woran sind die Bachforellen im Wehebach gestorben?

Von: kin
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Im Langerweher Wehebach sind zahlreiche tote Forellen gefunden worden. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. Einen grausigen Fund hat Eberhard Holtappels, Biologielehrer an der Europaschule in Langerwehe, gemeinsam mit Kollegen jetzt am Wehebach direkt hinter der Langerweher Gesamtschule gemacht: Mindestens 20 tote Bachforellen haben die Lehrer entdeckt, auf dem Stück Wehebach zwischen Rathaus und dem Ortsausgang Schevenhütte wurden zahlreiche weitere tote Fische gefunden.

„Es sind alles Bachforellen”, sagt Eberhard Holtappels, der sowohl den Wasserleitungszweckverband Langerwehe, die Untere Wasserbehörde des Kreises Düren und den Wasserverband Eifel-Rur über die verendeten Forellen informiert hat. „Und man kann hier wirklich von einem Fischsterben sprechen.”

„Die Ursache für das Fischsterben ist noch unbekannt”, sagt Heinrich Schumacher, Leiter des Wasserleitungszweckverbandes in der Töpfergemeinde. Vorsichtshalber, so Schumacher, würden derzeit immer noch Waserproben genommen. „Um die Wasserqualität brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Die ist immer noch hervorragen. Es ist auch keine Gülle abgefahren worden. Wir wissen nicht, woher die toten Fische kommen.”

Grundsätzlich, sagt Heinrich Schumacher, seien die toten Fische unterhalb der Wassergewinnungsanlage des Wasserleitungszweckverbandes aufgetreten. „Wasser fließt ja bekanntermaßen niemals den Berg hoch. Wir haben also damit nichts zu tun.”

Auch ein Team vom Wasserverband Eifel-Rur ist vor Ort gewesen und hat das Gewässer sowie die toten Tiere in Augenschein genommen. Frank Jörres von der Abteilung „Gewässergüte und Labor”: „Wir finden keine Ursache für das Sterben der Forellen.” Die Kläranlage am Wehebach sei gründlich untersucht worden, genau wie alle anderen Sonderbauwerke entlang des Gewässers. „Wir haben nirgendwo Unregelmäßigkeiten festgestellt.”

Für Frank Jörres ist kaum eine andere Erklärung denkbar, als die, das „bei Nacht und Nebel irgendetwas in den Wehebach eingeführt” worden ist. Einige der toten Fische seien zur Untersuchung in ein Labor geschickt worden, um wenigesten herauszufinden, woran die Tiere genau gestorben sind.
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