Kreuzau - Wohlfühlatmosphäre soll mehr Gäste locken

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Wohlfühlatmosphäre soll mehr Gäste locken

Von: Dietmar Engels
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Betriebsleiterin Bettina Hüls (links), die Geschäftsführerin der Freizeitbad Kreuzau GmbH, Heidi Butz, und der der Aufsichtsratsvorsitzende Landrat Wolfgang Spelthahn hoffen mittelfristig auf eine „schwarze Null” beim Betriebsergebnis von „Monte Mare Kreuzau”. Foto: Dietmar Engels

Kreuzau. Noch prangen die großen „Rurwelle”-Schilder am Gebäude. Spätestens in drei Wochen soll aber auch in dieser Hinsicht der Wechsel zum neuen Partner „Monte Mare” vollzogen sein.

Seit 100 Tagen führt die bundesweite tätige Gesellschaft Regie im Kreuzauer Freizeitbad. Ihr mittelfristiges Ziel ist eine „schwarze Null” beim Betriebsergebnis.

Vor allem im Sauna- und Wellnessbereich sieht „Monte Mare” noch Entwicklungspotenzial für die frühere „Rurwelle”. In Abstimmung und mit Genehmigung mit der kreiseigenen Freizeitbad Kreuzau GmbH werden in den nächsten Wochen rund 190.000 Euro in etliche kleinere Verbesserungen investiert. Im Sauna- und Wellnessbereich werden die vorhandenen Plastikstühle und -liegen durch moderne Möbel mit bequemen Polstern ersetzt.

Afrika-Flair im Ruhebereich

Der Ruhebereich wird in die obere Etage mit Blick auf die Ruraue verlagert. Diverse Wände, die bisher wegen der raumhohen weißen Kacheln ziemlich steril wirkten, werden mit attraktiven Motiven mit Afrika-Flair verschönert. „Wohlfühlatmosphäre” soll die Gäste umgeben und zu wiederholten Besuchen animieren. Bis zum Beginn der Sommerferien soll alles fertig sein, wie Marketing-Leiter Jörg Zimmer und „Monte Mare”-Geschäftsführer Kai Steuernagel am Mittwoch in einem Pressegespräch betonten. Seit dem Betreiberwechsel seien die Besucherzahlen im Saunabereich bereits um etwa fünf Prozent gestiegen, ohne dass Verbesserungen vorgenommen worden seien, berichtete Landrat Wolfgang Spelthahn als Aufsichtsratsvorsitzender. Mit den Neuerungen werde sich die positive Entwicklung „gewiss fortsetzen”.

Verdoppelung angestrebt

Steuernagel zeigte sich sehr optimistisch: „Ich denke, dass wir bis Ende 2010 eine Verdoppelung der Besucherzahl im Saunabereich von derzeit etwa 16.000 auf dann rund 32.000 erreichen können.” Wenn diese Prognose eintrifft, dann könnte das Jahresdefizit von zuletzt rund 800.000 Euro erheblich gesenkt werden - „um mehrere Hunderttausend Euro”, wie der Geschäftsführer hofft.

Eine Steigerung im Badbereich erwarten die Verantwortlichen nicht, jedoch sind sie zuversichtlich, die bisherige Auslastung in etwa halten zu können. Im letzten Jahr wurden rund 160.000 „normale” Badegäste gezählt. Hinzu kamen etwa 45.000 Besucherinnen und Besucher aus dem Vereins- und dem Schulbereich.

Groß angelegte Marketing-Aktionen sind geplant, die allerdings erst dann starten sollen, wenn die jetzigen Verbesserungsmaßnahmen abgeschlossen sind. Der Vorteil bei „Monte Mare”: Es ist eine am Markt gut eingeführte Marke. Das erleichtert die Zusammenarbeit anderen bundesweit tätigen Unternehmen erheblich. So wird das Firmenlogo künftig auf verschiedenen Produkten eines namhaften Süßwarenherstellers prangen und zum Sammeln von Rabatt-Punkten für den Badbesuch animieren. Auch ist „Monte Mare” der ADAC-Vorteilspartner-Initiative angeschlossen. Mitglieder des Clubs erhalten zehn Prozent Ermäßigung.

Familientageskarte für 20 Euro

Die Eintrittspreise bewegen sich nach den Worten von Landrat Spelthahn im Vergleich zu ähnlichen Einrichtungen „am unteren Ende der Skala”. Eine Familientageskarte (zwei Erwachsene mit zwei Kindern) für den Badbereich kostet derzeit 20 Euro, eine Kombi-Tageskarte für Sauna und Schwimmbad zwischen 12,50 Euro und 15,50 Euro pro Person.
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