Wohin nur mit der Kleiderbörse?

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Renate Schwarz (links) und Gab
Renate Schwarz (links) und Gaby Jöhnk-Schmidt (2.v.r.) suchen dringend neue Räumlichkeiten für die Merzenicher Kleiderbörse. Sie werden dabei von Bürgermeister Peter Harzheim und dessen Sekretärin Beate Schauf unterstützt. Foto: Dietmar Engels

Merzenich. Seit knapp drei Jahren haben bedürftige Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Merzenich Gelegenheit, sich einmal im Monat in der in der Weinberghalle untergebrachten Kleiderbörse sehr preiswert mit Kleidung einzudecken. Jetzt steht die Initiative vor dem Aus, weil die bisher genutzten Räume von der Grundschule benötigt werden.

„Es wäre sehr schade, wenn diese verdienstvolle Initiative wegen Raumproblemen nicht mehr fortgesetzt werden könnte”, sagte Bürgermeister Peter Harzheim „vor Ort”. Die Kleiderbörse hat die damalige Ortsvorsteherin und jetzige stellvertretende Bürgermeisterin Renate Schwarz ins Leben gerufen. Sie wird von Gaby Jöhnk-Schmidt und weiteren ehrenamtlichen Kräften unterstützt. Bisher war die Kleiderbörse einmal im Monat geöffnet und hat regen Anklang gefunden. „Wir haben viele Stammkunden”, berichtet die Organisatorin.

„Gerne haben wir die seinerzeit leer stehende Räume im Obergeschoss der Weinberghalle für diese verdienstvolle Aktion zur Verfügung gestellt. Doch jetzt brauchen wir sie für die Übermittagsbetreuung der Kinder in der Grundschule. Da geht kein Weg dran vorbei”, erklärt der Bürgermeister. „Jetzt suchen wir dringend nach einer Alternative, haben bisher aber nicht Passendes gefunden”.

Das Problem ist: Es muss eine preiswerte Lösung sein, denn sonst müssten die Preise in der Kleiderbörse deutlich erhöht werden. „Das können und das wollen wir aber nicht”, so Renate Schwarz.

Gesucht werden Räume von insgesamt mindestens 60 Quadratmetern Größe, für die nur eine geringe Miete (Schwarz: „Am liebsten natürlich gar keine”) verlangt wird. Weil die Kleiderbörse bisher so gut angenommen wurde, halten es die Initiatorinnen für sinnvoll, die Einrichtung häufiger als einmal im Monat - einmal pro Woche oder öfter - zu öffnen. Gaby Jöhnk-Schmidt: „Das können wir aber nur, wenn wir weitere Mitstreiter finden, die etwas Zeit erübrigen können”.

Wer die Initiative Kleiderbörse entweder in Sachen Räumlichkeiten, durch Mitarbeit oder auch durch Spenden unterstützen möchte, kann sich an das Büro von Bürgermeister Harzheim im Rathaus wenden. Es ist telefonisch unter Tel. 02421/399130 zu erreichen. Die Anrufe werden in aller Regel von Harzheims Sekretärin Beate Schauf entgegen genommen.
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