Wo junge Spieler sich wie Profis fühlen können

Von: Kevin Teichmann
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Jugendsport Wenau und der FC Düren-Niederau trennten sich 2:2 - beide kamen in die Zwischenrunde. Foto: Stephan Johnen
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Jubelstimmung: Jürgen Schulz (rechts) überreichte den SWD-Cup an die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Foto: Stephan Johnen

Düren. Sie haben es zum fünften Mal geschafft: Die C-Junioren-Fußballer von Bayer 04 Leverkusen sind Sieger des SWD-Cups. Beim 19. Dürener Hallensportfest in der Arena Kreis Düren setzten sie sich nach einer spannenden – aber phasenweise von Rasenschach geprägten – Partie nach Neunmeterschießen mit 2:1 gegen Mainz durch.

Aus dem Kreis Düren gingen der FC Düren-Niederau und Jugendsport Wenau an den Start – beide schieden jedoch nach packenden Spielen in der Zwischenrunde aus, jeder Treffer der Lokalmatadore wurde frenetisch umjubelt. Veranstaltet wird das Sportfest von den Jugendabteilungen des FC Düren-Niederau 08, Viktoria Birkesdorf und VfVuJ Winden. Organisator Hans Hinzen erklärte ob der vielen hochklassigen Spiele: „Unsere Gäste haben gesehen: Düren ist eine Reise wert!“

Die Niederauer Mannschaft hat am Sonntag eine gute Figur gemacht und sogar den FC Schalke mit 3:2 geschlagen – Endstation war dann jedoch Borussia Mönchengladbach (0:4). Niederaus Trainer Florian Blaschyk: „Die Jungs haben den Zuschauern etwas geboten und sind in ihrer Leistung über sich hinausgewachsen.“ Wenaus Coach Dominic Bougé war ebenfalls stolz: „Anfangs waren wir sehr zurückhaltend, konnten uns aber steigern und sind nur unglücklich gegen Hoffenheim rausgeflogen. Wir hatten klare Torchancen, haben aber verpasst, das 2:1 zu machen, und bekamen wenige Sekunden vor Schluss selbst den Treffer. Technisch wie taktisch konnten wir mithalten. Das nehmen wir mit für die Saison.“

„Es ist toll, dass es zum 19. Mal gelingt, Jugendmannschaften von Spitzenteams nach Düren zu locken“, freute sich Bürgermeister Paul Larue bereits am Samstag über das große Interesse an einem „der bestbesetzten Fußball-Jugendturniere Deutschlands“. Das D-Junioren-Turnier wurde zum fünften Mal ausgetragen, steht dem „Mutterturnier“ in Professionalität in keiner Weise nach. Hans Hinzen verfolgt beide Turniere stets mit der gleichen Akribie und dem Gedanken, den Spielern einmal das Gefühl zu vermitteln, als Profi auf dem Platz zu stehen.

Das klappte hervorragend. Und am Ende konnte sich die U 13 von Fortuna Düsseldorf gegen den PSV Eindhoven im Finale mit 3:1 durchsetzen – dank dreier Tore von Mick Gudra. Der schon jetzt hochgewachsene Stürmer ließ seinen Gegenspielern im Turnier insgesamt neun Mal nicht den Hauch einer Chance. Zudem wurde der Torschützenkönig noch zum Spieler des Turniers gewählt (siehe Infokasten). Die Überraschung des Tages stellte das Team des FC Düren-Niederau dar, das erst im Viertelfinale mit 1:2 in der Verlängerung am späteren Finalisten Eindhoven scheiterte.

„Running for Kids“-Initiator Peter Borsdorff, der Läufer mit der Sammelbüchse, war ebenfalls anwesend und freute sich über viele Spenden. Niederaus Jugendleiter Ingo Müller verkündete kurz vor der Siegerehrung: „Die Schiedsrichter haben alle auf ihr Honorar verzichtet und dieses in die Sammelbüchse gesteckt.“

Die meisten Spieler der angereisten Vereine wurden in Gastfamilien untergebracht. Paul Larue merkte an: „Es entstehen Freundschaften untereinander – interessante Begegnungen auf und neben dem Platz also.“

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