Wilde Verfolgungsjagd endet im Krankenhaus

Von: red/pol
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Langerwehe. Bei der Flucht vor der Polizei verursachte am Donnerstagabend ein 26 Jahre alter Mann einen Verkehrsunfall, an dem auch ein Polizeifahrzeug beteiligt war. Der Tatverdächtige wurde anschließend vorläufig festgenommen.

Gegen 20.30 Uhr hatte die Einsatzleitstelle der Polizei einen Hinweis erhalten, dass sich der 26-Jährige mit einem in Aachen gestohlenen Auto in der Ortschaft Hamich aufhalten würde. Als eine Funkstreifenwagenbesatzung der Polizeiwache Düren am Einsatzort eintraf, fuhr das verdächtige Fahrzeug gerade los und mit erhöhter Geschwindigkeit in Richtung der Ortslage Heistern davon.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Gleichzeitig gaben sie dem Flüchtenden eindeutige Anhaltesignale, die dieser jedoch ignorierte. Der Beschuldigte benutzte mit dem gestohlen Wagen mehrere Kreisstraßen und unbefestigte Feldwege, bevor er die Landesstraße 12 erreichte und in Richtung Langerwehe weiter flüchtete. Nachdem er mit dem Pkw von der Schönthaler Straße nach rechts auf die Jüngersdorfer Straße abgebogen war, kam ihm eine weitere Streifenwagenbesatzung unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten entgegen gefahren.

Beim Versuch, diesem Dienstwagen der Polizei auszuweichen, kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch die Flucht abrupt beendet wurde. Während der Fahrer und seine 19 Jahre alte Mitfahrerin unverletzt blieben, zogen sich die beiden Beamten bei der Kollision leichte Verletzungen zu, die ambulant medizinisch versorgt werden mussten. An den Fahrzeugen entstand geschätzter Sachschaden in Höhe von 8000 Euro. Sie mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Dem Tatverdächtigen, der derzeit ohne festen Wohnsitz ist, wurde eine Blutprobe entnommen, weil er im Verdacht steht, unter Drogeneinfluss gestanden zu haben. Es wird geprüft, inwieweit Haftgründe gegen ihn vorliegen.

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