Kreuzau - „Wilde 13” für zwei Jahre in Kreuzau

„Wilde 13” für zwei Jahre in Kreuzau

Von: Anneliese Lauscher
Letzte Aktualisierung:
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Gregor Dürbaum, der Leiter des Jugendamtes des Kreises Düren (rechts), stellte in Kreuzau die „Wilde 13”. Foto: Anneliese Lauscher

Kreuzau. Die „Wilde 13” ist im ganzen Kreis Düren bekannt. Es handelt sich um einen Jugendbus, einen zwischen 8 und 22 Jahren.

An seinem neuen Standort in Kreuzau am Windener Weg neben der Festhalle wurde der Bus vorgestellt. Dazu hatte Gregor Dürbaum, der Leiter des Jugendamtes des Kreises Düren, Vertreter des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), der Polizei und Fachkräfte aus der Jugendarbeit eingeladen.

Erfreut begrüßte Dürbaum auch die stellvertretende Bürgermeisterin, Helga Meier, und betonte, wie wichtig gerade in der Jugendarbeit die Zusammenarbeit verschiedener Gremien sei.

Gleich inspiziert

Der Vorsitzende des Jugendhilfe-ausschusses, Heinz-Peter Braumüller, dankte allen, die sich für den Jugendbus engagieren, besonders den Fachkräften aus dem SkF, die ihre Erfahrung und ihren Ideenreichtum einbringen. Im Bus hatten sich schon etliche junge Leute eingefunden, er bietet Platz für 25.

Die Gäste nahmen die Gelegenheit wahr, das Gefährt näher zu inspizieren. Die „Wilde 13” ist ausgestattet mit Computern, mit Gesellschaftsspielen, mit Bällen und kleinen Sportutensilien. Man kann hier sogar kochen und backen.

Jens Musche, der den Bus fährt und ausgebildeter Erzieher ist, weiß nach seiner jahrelangen Tätigkeit manche Geschichte vom Bus und seinen Nutzern zu erzählen.

Man spricht mit dieser Form der mobilen Jugendarbeit Kinder und Jugendliche an, die beispielsweise nicht in Vereinen integriert sind, und bietet ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung an. Die Mitarbeiter können beraten und wertvolle Hilfestellung bei vielen Problemen leisten, somit dient der Jugendbus auch der Prävention.

In Kreuzau wird der Jugendbus in den nächsten zwei Jahren freitags zwischen 14 und 19 Uhr Station machen. Der Standort am Windener Weg ist deshalb gut gewählt, weil hier durch die Skaterbahn und eine große Wiese noch optimale Möglichkeiten für Spiele im Freien gegeben sind. Strom für die PCs und andere elektrische Geräte kommt aus der Festhalle.

Montags steht der Bus in Jülich, dienstags in Nörvenich, mittwochs in Embken und donnerstags in Koslar. Man trifft in den verschiedenen Gemeinden auf ganz unterschiedliche Konstellationen und Probleme, berichtet Jens Musche. Es gilt, herauszufinden, was Jugendliche wollen und wie man ihnen entgegen kommen kann.

Einen Erfolg sieht Gregor Dürbaum darin, wenn durch die Maßnahme etwas Nachhaltiges erreicht wird. Das Konzept beinhaltet, dass die „Wilde 13” zwei Jahre einen Standort betreut und man in dieser Zeit nach Möglichkeit einen Raum findet, den man anschließend den Jugendlichen zur Verfügung stellt.
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