Wiedersehen beim Weihnachtskonzert in der „Endart-Fabrik”

Von: Andreas Bongartz
Letzte Aktualisierung:
Die „Reggaelites” sorgten mi
Die „Reggaelites” sorgten mit ihren eingängigen Coverversionen bekannter Reggaehits für ausgelassene Stimmung beim Weihnachtskonzert in der „Endart-Fabrik”. Foto: Andreas Bongartz

Düren. „Ein Konzert, das eigentlich keines ist” - so beschreibt Wilfried Pallenberg, Chef des „Endart”-Vereins, das traditionelle Weihnachtskonzert in der Kulturfabrik immer am ersten Weihnachtstag. Pallenberg weiß, das Konzert dient jung-gegebliebenen Dürenern und denen, die es von der Rur in die weite Welt verschlagen hat als Treffpunkt.

„Für viele hat das Konzert die Funktion, alte Kumpels, die man lange nicht mehr gesehen hat, wiederzutreffen”, sagt er.

Wie das dann aussieht und wie sich das vor allem anhört, kann man an jeder Ecke in der Endart miterleben: „Hallo, lange nicht mehr gesehen.” Und „Was machst du denn jetzt?” sind Sätze, die man beim Weihnachtskonzert häufiger vernimmt. Da wird die Live-Musik auf der Bühne schon fast zur Nebensache. Aber auch nur fast, denn schließlich schaffen es die Verantwortlichen der Endart jedes Jahr aufs Neue, Bands und Musiker zu verpflichten, denen es gelingt, die Besucher der Endart zu animieren, das Tanzbein zu schwingen und so die letzten Reste des Weihnachtsbratens zu verdauen.

So hatten die „Reggaelites” zwar nur die Funktion der Vorband vor dem Hauptact des Abends, dem Dürener Duo „Rob & Flo”, mit ihrem „Christmas-Reggae-Jam” begeisterte die international besetzte Band mit Musikern aus Jamaica, Großbritannien, den USA und Deutschland das Publikum jedoch restlos.

Bei den Reggae-Coverversionen der Gruppe, die von Jimmy Cliff über Maxi Priest bis hin zu Klassikern von Bob Marley, UB 40 oder Inner Circle reichten, gab es im großen Saal der Endart kein Halten mehr. Die Band wurde vom Publikum frenetisch gefeiert. Besonders gut kam dabei an, dass die Reggaelites die Klassiker mit einer besonders poppigen Note versahen - Stimmungsmusik pur.

Nachdem der „Christmas-Reggae-Jam” bereits für einige Stunden für gute Stimmung gesorgt hatte, übernahmen dann die Dürener „Rob & Flo” die Bühne. Mit Flo alias Florian Peil stand dabei ein Weihnachtskonzert-Veteran auf der Bühne, hatte Peil in den vergangenen Jahren doch immer wieder mit seinen verschiedenen Formationen Auftritte in der Endart.

So war es denn für „Rob & Flo”, die sich noch Unterstützung an Bass und Schlagzeug geholt hatten, ein Heimspiel und für die rund 800 Besucher der ausverkauften Endart eine gelungene Party-, Konzert- und Wiedersehensfeier in einem.

Gleichzeitig ist das Weihnachtskonzert der Abschluss des Veranstaltungsjahres 2011 für die Endart. Grund genug für Wilfried Pallenberg einen Blick voraus auf 2012 zu werfen. Ein Jahr, in dem die Endart mit der Erschließung der Räumlichkeiten in der ehemaligen Fabrik Zimmermann & Jansen ein Großprojekt auf der Agenda stehen hat.

„Hier sind allerdings noch viele Fragen offen”, so Pallenberg. „Es dauert noch mindestens bis Mitte nächsten Jahres, bevor hier etwas konkret wird.”

Konkret ist allerdings der Plan, 2012 wieder einen Dürener Musikpreis in der Endart ausrichten zu wollen. Nachdem der letzte Bandwettbewerb 2008 ausgetragen wurde, will man im kommenden Jahr einen neuen Musikerwettstreit ausrufen.

Wilfried Pallenberg: „2008 waren das super Veranstaltungen mit tollen Bands, das wollen wir nächstes Jahr wiederholen.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert