Düren - Werke voller Virtuosität und Faszination

Werke voller Virtuosität und Faszination

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Musikalische Leckerbissen serviert das Kammerorchester des Nationaltheaters Prag beim nächsten Industriekonzert am 26. Januar.

Düren. Mit dem Kammerorchester des Nationatheaters Prag gastiert nach dem Litauischen Kammerorchester, dem Leipziger Mendelssohn Ensemble und dem Tschechischen Nonett wiederum ein größeres Ensemble in Düren. Die Veranstaltung im Rahmen der Industriekonzerte findet am Dienstag, 26. Januar, um 20 Uhr im Haus der Stadt Düren statt.

Als Solisten sind dabei Jaroslav Pelikán (Flöte), Dana Wichterlová (Oboe), Milos Bydzovsk (Klarinette) und Dan Hucek (Fagot).

Gespielt werden Werke aus verschiedenen Epochen: Vergleichsweise begnadet verlief etwa das Leben von Gioacchino Rossini, der mit seinen genialen Kompositionen eine ganze Generation begeisterte; sehr zum Leidwesen von Ludwig van Beethoven, dem Rossini in Wien eine ernsthafte Konkurrenz wurde. Rossinis Variationen für Klarinette und Streicher knüpfen an die Brillanz seiner Opernouvertüren an.

Der Venezianer Antonio Vivaldi hat ein kompositorisches Ouevre von schier unüberschaubarem Reichtum hinterlassen. Allein 400 Solokonzerte umfasst sein Werksverzeichnis. „Die Jahreszeiten” sind sicherlich die vier bekanntesten Violinkonzerte.

Der in Prag geborene Ignaz Moscheles war im 19. Jahrhundert in Musikerkreisen eine besonders begabte und bekannte Persönlichkeit des Musiklebens. Eng mit Beethoven und Mendelssohn Bartholdy befreundet, war er gleichermaßen als Komponist, Pianist und Musikpädagoge hochgeschätzt. 1843 berief Felix Mendelssohn Bartholdy den böhmischen Musikanten nach Leipzig.

Auch zeitgenössische Musik steht auf dem Programm des Kammerorchesters des Nationaltheaters Prag. Soloflötist Jaroslav Pelikán spielt sein „Concertino für Flöte und Streicher”, das 2007 für das Kirchweihfest in Tachlovice in der Nähe von Prag entstand. Klangliche Raffinesse und spielerischer Umgang mit barocken und klassischen Formen zeichnen dieses Flötenkonzert aus.

Krönender Abschluss des Konzertes wird eine Symphonie von Joseph Haydn sein. Aus den „Tageszeiten-Symphonien” erklingt die dritte, benannt „Le soir” (Der Abend). Die Symphonie entstand zwischen 1761 und 1762 und gehört zu den frühen symphonischen Werken Haydns. Doch kündigt sich bereits hier unmissverständlich die epochale Begabung des Wiener Meisters an. Der achten Symphonie werden 96 weitere Werke dieser Gattung folgen.

Das Kammerorchester des Nationaltheaters Prag entstand 1988 auf Initiative führender Instrumentalisten des renommierten Prager Opernorchesters.

Die Karten kosten an der Abendkasse 12 Euro. Schüler und Studenten zahlen jeweils nur 6 Euro Eintritt.
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