Düren - Werke „Farbenspiel“ zeigen unterschiedliche Lebensphasen

Werke „Farbenspiel“ zeigen unterschiedliche Lebensphasen

Von: Markus Voth
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Kunst Düren
Zuerst malte sie nur für ihre Familie, dann organiserte diese die erste Ausstellung. Nun präsentiert Silke Braun-Powalka zum 15. Mal in der Öffentlichkeit ihre Bilder. Foto: Markus Voth

Düren. Die meisten Berufstätigen kennen das: Man ist den Tag über auf der Arbeit, kommt nachmittags oder abends nach Hause und muss sich dann noch um den Haushalt oder Familie kümmern. Zusammengefasst: eine stressige Woche. Auch Silke Braun-Powalka kennt diesen Alltag. Sie hat jedoch eine Methode für sich gefunden, um mit diesem Stress umzugehen.

Silke Braun-Powalka ist Mitte 40, verheiratet und von Beruf pharmazeutisch-technische Assistentin. Angefangen mit dem Malen hat sie schon Mitte der 90er Jahre. Nun stellt sie ihre Werke unter dem Titel „Farbenspiel“ in Seniorenzentrum Holzbenden aus.

Inspiriert wurde die Künstlerin damals von einer Freundin, welche selber Künstlerin ist. Anfangs malte Silke Braun-Powalka wie viele auf Seide, jedoch bemerkte sie schnell, dass das nicht das Richtige für sie ist. Relativ früh wechselte sie auf Acrylfarben, welche sie noch bis heute für ihre Bilder verwendet. Acryl bietet der Künstlerin mehr Raum für Experimente, was bei der Seidenmalerei nicht der Fall war. Da sie durch das Malen ihre kreative Seite entdeckte, fing sie an, ab 2007 regelmäßig Acrylworkshops in Jülich zu besuchen. Zwei Jahre später bildete sie sich weiter, indem sie an wöchentlichen Kursen einer Malschule teilnahm. Heute verwendet die Künstlerin neben Acrylfarben auch verschiedenste andere Materialien wie zum Beispiel Sand, Spachtelmasse oder Kaffeepulver.

Zur Einleitung widmete Einrichtungsleiterin Birgit Strack der Künstlerin einige Worte. Später übergab der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Düren, Thomas Floßdorf, ihr anlässlich der Ausstellung das erste von 100 Bildern, welche anlässlich der Neueröffnung des Dürener Papiermuseums von der Stadt Düren angefertigt wurden und nun verschenkt werden.

Kreativer Ausgleich

Das Malen, sagte Silke Braun-Powalka. habe sie bis heute nicht aufgegeben, da dieses ihr einen kreativen Ausgleich zu dem stressigen Alltag bietet. Das ist für sie immer noch das Hauptmotiv. Dementsprechend malte sie auch lange nur für sich und ihre Angehörigen, bis ihre Familie auf eigene Faust eine Ausstellung für sie organisierte. Mittlerweile ist dies nun ihre 15. Ausstellung, und für Silke Braun-Powalka stellen diese jedesmal aufs neue eine bereichernde Erfahrung dar.

Einordnen in stilistische Richtungen möchte die Künstlerin ihre Bilder nicht. Sie betont, dass sie sich auf kein bestimmtes Konzept festgelegt habe und die Bilder unterschiedliche Lebensphasen widerspiegeln. Daher kommt auch die Vielzahl der unterschiedlichen Bilder, welches jedes auf seine eigene Art von sich überzeugt.

 

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