Nideggen - Wenn „Huibuh” die MfN zum Spuk erklärt

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Wenn „Huibuh” die MfN zum Spuk erklärt

Von: Burkhard Giesen
Letzte Aktualisierung:

Nideggen. Die Reaktionen auf die letzte Ratssitzung in Nideggen fallen harsch aus. In der Kritik steht dabei die Fraktion Menschen für Nideggen (MfN), die vor der Wahl einen politischen Neuanfang versprochen hatte und sich zur konstituierenden Ratssitzung als einzige Fraktion gegen sämtliche Absprachen stellte.

Die MfN wollte mehr Ausschüsse, größere Ausschüsse und vor allem mehr eigene Leute in den Ausschüssen. „Wir schnell Moral flöten geht, wenn Macht winkt. Erstaunlich. Und das schon auf der untersten Politikerebene”, schreibt etwa „Neuleser” auf unserer Internetseite http://www.an-online.de .

„Wenn das vernünftige und sachliche Politik sein soll, möchte ich nicht erleben, wenn es bei den MfN mal unsachlich wird”, schreibt „4711”. Und weiter: „Die Chance für einen Neuanfang war da, die MfN haben es aber verbockt.”

Auf zur Montagsdemo

Schärfer ist die Kritik noch bei einem anderen Punkt. Der in Embken direkt gewählte Kandidat Heinz Esser, der die MfN nach seinem Austritt aus der CDU mitbegründet hatte, legte noch vor der ersten Ratssitzung sein Mandat nieder und beschränkte sich auf die Wahl zum Ortsvorsteher. Für Esser rückte der neue MfN-Fraktionsvorsitzende Erwin Fritsch statt dessen in den Stadtrat nach.

„Mann kann das Ganze auch als Wahlbetrug bezeichnen. Herr Fritsch hätte vom Wähler mit Sicherheit keine Mehrheit bekommen”, schreibt zum Beispiel „Wähler” und vermutet, dass es die MfN bei der nächsten Kommunalwahl schwer haben dürften. Ähnlich argumentiert auch User „Huibuh”: „Der Spuk MfN wird leider noch fünf Jahre anhalten. Dann dürfen wir die Profilneurotiker wieder nach Hause schicken.”

Während sich die meisten Kommentarschreiber eher enttäuscht und ratlos zeigen, gibt es aber auch gut gemeinte Tipps, das Problem zu lösen. „Embkener” regt zum Beispiel an: „Auf gehts zur Montagsdemo gegen Fritsch”, und versieht das Ganze mit einem Smiley. „Da wird eine Stimmung verbreitet, die nicht realistisch ist”, bewertete am Dienstag Heinz Esser die zahlreichen Kommentare.

Esser hatte aus gesundheitlichen Gründen auf sein Ratsmandat verzichtet. „Die Embkener sind klug genug, beiden Seiten zuzuhören”, so Esser, der in den Tagen nach der Ratssitzung mit vielen Bürgern gesprochen hat. Esser: „Da hat sich bei vielen auch die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Ortsvorsteher, der krank ist, den Bürgern nichts nützen wird.”
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