Wenn das Sams mit Piraten tanzt

Von: Sandra Kinkel
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Zwei kleine Sonnenblumen trotzen dem Regen.
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Kinderprinzessin Pia I. hatte auf ihrem Wagen mächtig Spaß.
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Jetzt hat sie die Macht: Prinzessin Pia I. bekam von Bürgermeister Paul Larue den Generalschlüssel für die Stadtverwaltung.
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Die Jungs und Mädchen von der Kindertagesstätte „City Kids“ hatten sich mit viel Knisterfolie als Burgfräulein und Ritter verkleidet. Alle Foto: Sandra Kinkel

Düren. Einfach warm tanzen konnte die Devise beim siebten Dürener Kinderkarnevalszug am Sonntag nur heißen, denn Petrus hatte sich nicht wirklich als Karnevalsjeck gezeigt. Zwar war es nicht mehr so kalt wie in den vergangenen Tagen, dafür aber ziemlich nass.

Ansonsten hat aber bei dem närrischen Treiben in der Innenstadt alles gestimmt: Die Kinder im Zug waren bester Laune, die Zuschauer am Straßenrand sowieso, und die Kostüme waren wirklich farbenfroh und fantasievoll. „Wir können auch wieder einen Rekord vermelden“, so Michael Linn, Ex-Prinz in Düren und Initiator des Kinderzuges. „Wir haben mit 2150 Teilnehmern in diesem Jahr die meisten Teilnehmer bei einem Kinderzug in Düren. Das ist toll.“

Zum warm Schunkeln und zur Schlüsselübergabe trafen sich die Dürener Jecken vor dem Zug im Seniorenhaus St. Anna. „Das Rathaus steht ja wegen der Sanierung nicht zur Verfügung“, so Bürgermeister Paul Larue. Und deswegen gab es für Kinderprinzessin Pia I. (Boilek) in diesem Jahr auch keinen Rathausschlüssel, sondern einen Generalschlüssel für die komplette Dürener Stadtverwaltung. Die Kinderprinzessin nahm die große Verantwortung mit viel Gelassenheit, sang ihr Prinzessinenlied und freute sich dann auf „ihren“ Kinderzug. „Das ist für mich der absolute Höhepunkt der Session“, so Pia.

Der Zug, an dem die Kinder von sieben Schulen und Tanzschulen, vier Kindergärten und 20 Karnevalsvereinen teilnahmen, war aber auch wirklich toll. „Schon beeindruckend, was die Kinder auf die Beine stellen“, sagt Hannelore Schmitz (53), die genau wie tausende andere Dürener das bunte Treiben in der Schützenstraße beobachtete.

„Von den Kostümen können die Erwachsenen sich wirklich eine Scheibe abschneiden.“ Frau Schmitz hatte Recht. Die Jungen und Mädchen im Zug sahen wirklich toll aus. Die „City Kids“ aus der Arnoldsweilerstraße hatten sich beispielsweise als Burgfräulein und Ritter verkleidet, die Schüler des Stiftischen Gymnasiums waren als Piraten unterwegs, und die Knirpse der Südschule hatten sich berühmte Kinderbuch-Figuren als Vorlage für ihre Kostüme gesucht. Da marschierte der Hase Felix neben dem Sams, und die kleine Hexe tanzte neben dem kleinen Vampir. Und genau das richtige Kostüm gegen das trübe Wetter hatten die Kinder der Tanzschule Kettner: Die waren nämlich als muntere Sonnenblumen unterwegs und strahlten den Regen einfach weg!

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