Weitere Sparrunde im Museum

Von: inla
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Düren. Mit zwei langen Vorträgen der Dürener Feuerwehr und des Service Betriebes befasste sich der Finanzausschuss am Donnerstagabend im Hoesch-Museum.

Wie schon zuvor auf drei Sitzungen sollten die Verantwortlichen erläutern, wie sie knapp sechs Prozent ihres Etats einsparen können.

Der stellvertretende Leiter der Dürener Wehr, Johannes Rothkranz, stellte heraus, dass die Dürener Feuerwehr schon unterhalb ihres Personalbedarfs zu arbeiten hätte. Um weiter die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, könne nicht wie gefordert gespart werden. Bürgermeister Paul Larue sagte, er würde nichts unterschreiben, was die Wehr in unverantwortlicher Weise schwächen könnte.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Albert Eßer führte als Beispiele für eine kostengünstigere Organisation Wehren aus dem Erftkreis an. Eßer will prüfen, inwieweit Modelle aus den Nachbarkommunen auf Düren zu übertragen wären.

Der Chef des Dürener Service Betriebes, Richard Müllejans, erinnerte „an die Erfolgsgeschichte unseres Hauses”. Der DSB habe in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro durch „effizientere Strukturen und sozialverträglichen Personalabbau” eingespart. „Im Gegensatz zu vielen Anderen haben wir schon immer gespart und tun das nicht erst jetzt.” Möglicherweise gab es aus diesem Grund auch keinen großen Widerspruch, als Müllejans ankündigte, dass der DSB das geforderte Sparziel zunächst nicht erreichen könne - rund 120.000 Euro fehlen. Doch der Werkleiter zeigte sich zuversichtlich, das Geld bis 2104 sparen zu können. Überdies stellte Müllejans in Aussicht, dass der neue Abfallwirtschaftsplan zu weiteren Gebührensenkungen führen könnte.

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