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Weiter großes Medieninteresse am Protestcamp

Von: mv
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Im neuen Camp am Rande des Tagebaus haben sich die Umweltaktivisten eingerichtet. Die Küche war als erste fertig. Foto: Margret Vallot

Merzenich. Die Umweltaktivisten halten in ihrem Camp am Rande des Hambacher Forst die Stellung. Unterdessen betonte am Freitag Lothar Lambertz, Sprecher von RWE-Power, dass gerade die derzeitigen Wintertage ohne Wind und Sonnenschein ein gutes Beispiel abgeben, „um die Notwendigkeit der Braunkohle-Förderung zu betonen“.

Gleichzeitig interessiert sich die bundesweite Presse für die Vorgänge im Merzenicher Ortsteil Morschenich und für die Kontroverse, die der Eigentümer der Wiese mit dem Kreis Düren ausfechtet. So drehte beispielsweise ein Team des ZDF im Camp, interviewte die Besetzer und holte eine Stellungnahme beim Eigner der Wiese ein. Auch die Amtsleiterin des Bauordnungsamtes des Kreises Düren sei interviewt worden, bestätigte Josef Kreuzer, Sprecher der Kreisverwaltung. Wenn nichts dazwischenkommt, wird am kommenden Montag, 21. Januar, zwischen 12.10 und 13 Uhr berichtet.

RWE hat, wie berichtet, die Rodungen bis Ende Januar ausgesetzt. Nur die schon gefällten Bäume werden zurzeit weggeschafft. Die entsprechende Erlaubnis vom Kreis Düren und dem Rhein-Erft-Kreis liege vor. Lambertz teilte auf Anfrage weiter mit: „Solange wir in unserer Tätigkeit nicht gestört werden, interessiert uns das Camp gar nicht.“

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