Weihnachtsgeschäft ist längst nicht vorbei

Von: kin
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Daniel Böttke, Manager des Stadtcenters, ist mit dem Weihnachtsgeschäft sehr zufrieden. Foto: kin

Düren. „Der verkaufsoffene vierte Adventsonntag war für uns ein seht starker Tag. Und das Weihnachtsgeschäft ist ja längst noch nicht zu Ende. Heute werden immer noch viele Weihnachtsgeschenke gekauft.“ Peter Pientka, Geschäftsführer der Galeria Kaufhof in Düren, ist mit dem Dezember zufrieden.

„Das ist ein guter Monat. Und der zusätzliche Verkaufstag am vierten Advent hat sich wirklich bewährt.“ Abschließende Zahlen zum Weihnachtsgeschäft wollte Peter Pientka am Montag im Gespräch mit den „DN“ nicht bekannt geben. „Das kann ich auch gar nicht. Zwischen Weihnachten und Neujahr kaufen viele Leute ein, die zum Fest Geld geschenkt bekommen haben. Und die ganzen Gutscheine werden eingelöst.“

„Sonntag war grandios“

Ähnlich sieht das auch Daniel Böttke, Manager des Stadtcenters. „Der vierte Adventssonntag war für uns grandios. Und auch sonst bin ich bislang mit dem Weihnachtsgeschäft sehr zufrieden.“ Natürlich seien zweistellige Plusgrade und heftige Stürme nicht wirklich gut geeignet, um die Kunden in Weihnachtsstimmung zu versetzen, so Böttke weiter. „Aber irgendwie ist uns das doch gelungen.“ Trotz Internet, so Böttke weiter, sei auch für den stationären Handel „genug übrig geblieben“. Und auch für den Center-Manager ist das Weihnachtsgeschäft längst nicht zu Ende. „Bei uns wurden 70 000 Euro an Gutscheinen umgesetzt. Und die werden natürlich nach Weihnachten eingelöst. Genau wie die vielen Geldgeschenke, die es zu Weihnachten gibt.“ Erfahrungsgemäß, so Böttke weiter, seien auch die beiden ersten Januarwochen gute Einkaufstage. „Und danach geht es ja schon bald mit dem Winterschlussverkauf.“

Jörg Hamel, Geschäftsführer des Einzelhandels- und Dienstleistungsverbandes Aachen-Düren-Köln, hält den verkaufsoffenen Sonntag am vierten Advent grundsätzlich auch für eine gute Sache. „Der Trend geht immer mehr dahin, dass die Leute ihre Weihnachtsgeschenke sehr spät einkaufen. Und deswegen laufen die Geschäfte zum Ende der Adventszeit immer besser. Auch wenn wir den Menschen immer raten, die Geschenke früher einzukaufen.“

„Nicht überragend“

Hamel sagt, das Weihnachtsgeschäft sei „nicht überragend“ gewesen. „Wir hatten ja auch nur verhaltene Prognosen. Ich denke, wenn wir das Vorjahresniveau halten können, können wir zufrieden sei. Der verkaufsoffenen Sonntag habe geholfen, mehr aber auch nicht. Manche Händler seien sehr zufrieden gewesen, andere überhaupt nicht. Hamel: „Erfahrungsgemäß werden auch heute noch viele Leute, vor allem Männer in der Stadt unterwegs sein, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen.“

„Wir hatten mit dem warmen Wetter weniger Probleme als die Kollegen aus dem Textilbereich“, glaubt Elektrofachhändler Uwe Gunkel. Angesichts eines „schwierigen Vorjahres“ sei die Entwicklung 2013 durchaus „zufriedenstellend“.

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