Radarfallen Blitzen Freisteller

Weihnachtsgala: Das letzte Kapitel einer Erfolgsstory

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
weihnachtsgala_bu
Auch besinnliche Musik gab es bei der letzten Weihnachtsgala des Vereins „Wir für Düren”. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Die Stimmung ist etwas gedrückt. Im Haus der Stadt Düren ist soeben die zehnte und letzte Weihnachtsgala des Vereins „Wir für Düren” zu Ende gegangen - mit einem gemeinsam gesungenen „Stille Nacht, Heilige Nacht” und Rosen für die Zuschauer als Geste der Dankbarkeit.

Im Rahmen einer Karnevalssitzung ist vor zehn Jahren die Idee gekommen, in Düren eine Weihnachtsgala zu veranstalten. „In Köln”, so Georg Servos, Vorsitzender des Vereins „Düren zeigt Stärke”, „gab es damals schon die Kölsche Weihnacht. Und wir haben halt gedacht, dass wir hier in Düren das, was die Kölner können, schon lange können. So ist unsere Weihnachtsgala entstanden.” Eine, zu der am Vorabend des vierten Advents leider nur ziemlich Wenige gekommen sind. Aber eine, die ein durchaus abwechslungsreiches Programm geboten hat und ein wunderbar weihnachtliches noch dazu.

Durch das Programm führte „Famile Müller” mit Beate Steiger-Nohr (als Mutter), Hans Steiger (als Vater), Johannes Vossen (als Sohn), Luca Strack (als Tochter) und Günter Gollnest (als Onkel Günter), und die Zuschauerinnen und Zuschauer erfuhren nicht nur sehr viel über die Dürener Weihnachtsgala, sondern auch über Dürener Stadtgeschichte der vergangenen zehn Jahre. Oder wussten Sie noch, dass 2001 vor dem Rathaus eine große Eislaufbahn stand und die Polizei drei Jahre später ein neues Radarmessgerät für 50.000 Euro angeschafft hat?

Für das abwechslungsreiche Programm sorgten die Seniorentanzgruppe der Volkshochschule unter der Leitung von Paula Schütz, der Mandolinenclub Merken, Sängerin Renate Greiff, Reinhard Berg und Martina Schütz-Berg, die Ballettklasse der Musikschule Düren unter der Leitung von Daiga Grosmane-Zeiss, Geiger Grigori Rapaport, die Jazzband „Sunday Jazz”, Nancy Schneppenheim, die Gruppe „Fleeschwüesch”, Petra Beier und der Gospelchor „Gods 8-28”.

Vielen wurde geholfen

Natürlich ging es auch bei der zehnten Dürener Weihnachtsgala wieder um Geld. Ziemlich viel Geld sogar. Insgesamt hat der Verein „Wir für Düren” in den vergangenen zehn Jahren über 100.000 Euro an karitative Einrichtungen in Düren gespendet. Begünstigt wurden das Festkomitee Dürener Karneval, die Unesco, der Verein „Dürener Tafel”, „Invia”, Amnesty International und „Basta”, die Dürener Ferienspiele und seit vielen, vielen Jahren immer wieder die Aktion „Kein Kind ohne Mahlzeit.”

Am Samstag konnte Georg Servos insgesamt 2500 Euro von Dürener Geschäftsleuten und Privatmann Sebastian Weißenborn entgegen nehmen. Weißenborn war ein Stück des Jakobsweges gepilgert und hatte sich jeden gelaufenen Kilometer in barer Münze auszahlen lassen. Klar, dass Servos und seine Vorstandskollegen Rudolf Schwalbach und Hans-Peter Schneppenheim aber bei der letzten Weihnachtsgala auch viel Geld auszahlten.

Bürgermeister Paul Larue freute sich über 11.000 Euro für „Kein Kind ohne Mahlzeit”, 5000 Euro gingen an den Förderverein des Lendersdorfer Hospizes, und Michael Linn konnte 1000 Euro für den Kinderkarnevalszug entgegen nehmen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert