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Weihnachtsaktion: „Wir kommen so gerade hin”

Von: Dietmar Engels
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Das wird schon! Edi Jennen, Wi
Das wird schon! Edi Jennen, Willy Stoffels, Edith Becker und Gudrun Rösseler (von links) von der Dürener Tafel sprachen sich Mut zu, als zeitweise nur relativ wenige Pakete abgegeben wurden. Foto: Dietmar Engels

Düren. In der Mittagszeit waren die Mienen der Helferinnen und Helfer der Dürener Tafel noch ein klein wenig skeptisch und auch besorgt. Nach einem viel versprechenden Auftakt am Morgen ließ die Zahl derer, die „Weihnachtskisten” in die Arena Kreis Düren brachten, beträchtlich nach.

Erst am späteren Nachmittag war Aufatmen angesagt: Es wurden noch sehr viele Pakete für Bedürftige abgegeben.

„Ich denke, wir kommen so gerade hin”, sagt Edith Becker, Vorsitzende der Dürener Tafel. Rund 900 Menschen versorgt die Hilfsorganisation das ganze Jahr über mit Lebensmitteln. Etwa genau so viel „Weihnachtskisten” wurden am Mittwoch in Empfang genommen. Zu den Mitgliedern der Tafel hatten sich Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Nelly-Pütz-Schule gesellt. Sie halfen mit, die Pakete auf den Tischreihen in der Arena so aufzustellen, dass die Bedürftigen am heutigen Donnerstag im Vorbeigehen eine Auswahl treffen können.

Ob genügend Weihnachtskisten zusammen gekommen sind, um auch Menschen etwas geben zu können, die noch keine Kunden bei der Tafel sind, wird sich zeigen. Ab 14 Uhr sollen diejenigen zum Zuge kommen, die die Tafel bisher noch nicht in Anspruch genommen. Sie müssen entsprechende Bescheide vom Sozialamt und den Personalausweis mitbringen.

Die Zeiten, in denen die Tafel weit über 1000 Pakete verteilen konnte (2009 waren es sogar über 1400), scheinen fürs Erste vorbei. Edith Becker führt dies unter anderem auf die „Konkurrenz” durch ähnliche Aktionen auch im Umkreis von Düren zurück. Die Vorsitzende bedauert diese Entwicklung, weil die Zahl der zu versorgenden Menschen immer noch steigt.

Edith Becker ist aber zuversichtlich, dass niemand leer ausgehen wird. Die meisten Kisten wurden bereits vor dem Eingang zur Arena von freundlichen Helferinnen und Helfern entgegen genommen und dann mit Hubwagen ins Innere gebracht. Viele Pakete waren hübsch verziert, etliche Spender hatten persönliche Grüße mit eingepackt und oft waren auch noch ein Stofftier und Gegenstände für die Weihnachtsdekoration dabei.

Vorwiegend wurden haltbare Lebensmittel, Genussmittel und „gute Tropfen” gespendet. In manchem Paket findet der Empfänger einen Gutschein für eine Metzgerei; frisches Fleisch durfte wie immer nicht mit eingepackt werden.
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