Düren - Weibliche Genitalverstümmelung: Veranstaltung soll sensibilisieren

Weibliche Genitalverstümmelung: Veranstaltung soll sensibilisieren

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Düren. Der Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung ist das Thema einer Lesung, die am Dienstag, 15. Januar, um 19 Uhr im „Komm“-Zentrum in Düren, August-Klotz-Straße 21, stattfindet. Schirmherrin der Veranstaltung ist die stellvertretende Landrätin Liesel Koschorreck.

Die Lesung steht unter dem Titel „Wüstenblume muss nicht sein– Moscho und der Wandel.“ Gelesen werden authentische Texte von betroffenen Müttern, Vätern und Fachkräften, die im Rahmen des „Fulda-Moscho-Projektes“ mitarbeiten. Dank dieses Projektes wurden in den vergangenen zehn Jahren bereits über 16.500 Mädchen in der Moscho-Region in Kenia von der grausamen Sitte der weiblichen Beschneidung bewahrt.

Das Projekt wurde von Unicef als eines der fünf weltbesten in der Arbeit gegen Genitalverstümmelung beschrieben. Seit einigen Jahren betreut Margret Lauscher das Projekt ehrenamtlich. Sie hat die Moscho-Region besucht und hat die erfolgreiche Arbeit vor Ort kennen gelernt. Bei der Lesung im „Komm“-Zentrum wird Margret Lauscher gemeinsam mit Manfred Floßdorf die Texte der betroffenen Menschen aus Kenia vorlesen, sie wird auch von ihren Erfahrungen von Begegnungen mit den Menschen in Kenia berichten. Zuletzt war Margret Lauscher im Oktober vergangenen Jahres zu Gast in dem afrikanischen Land.

 

Musikalisch gestaltet wird die Lesung mit afrikanischen Gesängen der Gruppe „Esengo“. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, Margret Lausher hofft, möglichst viele Menschen für das Thema zu sensibilisieren.

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