Weiberfastnacht: Glasverbot und Musik für jeden Geschmack

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Jugendliche und Erwachsene sollen auch in diesem Jahr an Weiberfastnacht in Düren wieder friedlich feiern können. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Das Konzept hat sich bewährt. In Düren wird an Weiberfastnacht ohne Glas gefeiert und das wird auch in diesem Jahr am Donnerstag, 25. Februar wieder so sein. Seit 1986 koordiniert das Jugendamt der Stadt Düren gleich mehrere Jugendschutzveranstaltungen an Weiberfastnacht mit dem Hintergrund, dem karnevalistischen Treiben für junge Leute einen geschützten Rahmen zu geben.

Das zentrale Ereignis, die Party für Jugendliche und junge Erwachsene, die seit 12 Jahren auf dem Rathausvorplatz steigt, lockt inzwischen alljährlich rund 4000 Feierlustige an. „Und ist damit die größte Jugendschutzveranstaltung des Jugendamtes“, erklärt Jugendamtsleiter Ansgar Kieven.

Auch in diesem Jahr beginnt die Party um 12.00 Uhr und endet um 18.00 Uhr und richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahre. Die Vorbereitung auf die Riesenfete ist „aufwändig und nur mit vielen Kooperationspartnern möglich“, sagt Peter Junker, Teamleiter Offene und Mobile Jugendarbeit, der zusammen mit seinem Team den ganzen Tag vor Ort sein wird.

Als Kooperationspartner fungieren wie schon in den vergangenen Jahren das Ordnungsamt, die Kreispolizeibehörde, das Rote Kreuz, das Amt für Feuer- und Zivilschutz, der Dürener Servicebetrieb, Mitarbeiter aus dem Bereich Offene und Mobile Jugendarbeit sowie dem Krankenhaus Düren.

Der Eintritt ist frei

Der Rathausvorplatz wurde als Veranstaltungsort ausgewählt, weil das Jugendamt dort etwas anbieten will, wo die Jugendlichen an diesem Tag ohnehin sind. Aufgrund der in den 12 Jahren gemachten Erfahrungen wird der gesamte Kaiserplatz räumlich begrenzt.

Um Gefährdungen durch Glasbruch zu vermeiden, herrscht hier Glasverbot. Es wird kein Eintritt erhoben, und es herrscht kein Mindestverzehrzwang. In dem Bereich rund um den Kaiserplatz, der vom Hauptbahnhof bis zur Stürtzstraße reicht, ist der Verkauf von Alkohol in Glasflaschen untersagt. Das Ordnungsamt der Stadt Düren wird verstärkt kontrollieren.

Ein wenig Neues gibt es aber doch: Die Bühne ist neu und größer, die Anlagen verbessert, so dass die zwei Live-Acts richtig loslegen können. Das sind zum einen die Band aus der Eifel, „The Coconut Butts“, zum anderen der Dürener Jung „Ossi Guitar“. „Wir wollen eine attraktive Veranstaltung bieten, so dass alle schön feiern können in geschütztem Rahmen“, bringt Peter Junker das Anliegen des Jugendamtes auf den Punkt. „Unser Konzept hat in der Region inzwischen Anerkennung und Nachahmer gefunden“, betont Ansgar Kieven.

Busse halten in der Schenkelstraße

Aufgrund der Rathaussanierung wird der Rot-Kreuz-Bereich auch dieses Jahr in die Wilhelmstraße verlegt. Mit der Sperrung des Bereiches um den Kaiserplatz wird ab Mittwochnachmittag begonnen, der Busverkehr ab Donnerstagmorgen, 9.00 Uhr, vom Kaiserplatz in die Schenkelstraße verlagert.

Für die „älteren Semester“ gibt es an Weiberfastnacht ab 11.11 Uhr ein ansprechendes Programm. Mit dabei sind unter anderem Stimmungssänger Holger Quast (KG „Blau-Weiße Sterne Derichsweiler“), Achim und Harry, die ein Zwiegespräch im Gepäch haben, und natürlich das Dürener Prinzenpaar Frank und Gaby Heisinger. Ebenfalls mit von der Partie sind die Bands „Echte Fründe“ aus Winden und „Bremsklötz“ aus Birkesdorf.

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