Radarfallen Blitzen Freisteller

Was tun bei Prellung & Co? Seminare zum Thema Sportverletzungen

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:
6796923.jpg
Sportphysiotherapeut Ralf Nier (l.) und der Allgemeinmediziner Dr. Franz Görres vermittelten, wie bei Sportverletzungen heute schnelle und vor allen Dingen richtige erste Hilfe vor Ort erfolgen sollte. Foto: hfs.

Kreis Düren. Eine falsche Ausrüstung oder ein unzureichendes Aufwärmen vor dem Sport sind die häufigsten Ursachen für Verletzungen. Zu den besonders häufigen zählen Prellungen, Zerrungen oder eine Verstauchung.

Wie derartige Verletzungen zu erkennen sind, welche und vor allen Dingen richtige Sofort-Maßnahmen ergriffen werden sollten, erfuhren die Teilnehmer einer Veranstaltung, die der Kreissportbund erstmals mit einem ausgebildeten Sportphysiotherapeuten vor Ort, in dessen Praxis sowie einem Allgemeinmediziner organisiert hatte.

„Das Wiederherstellen der Besserungsfähigkeit spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle“, sagt Ralf Nier, in dessen Jülicher Reha-Zentrum sich an drei Vormittagen über 30 interessierte Teilnehmer, vorwiegend aus Fußballvereinen, trafen, um im Fall des Falles „richtig, schnell und kompetent die ersten Maßnahmen ergreifen zu können“, meinte Dr. Franz Görres, Facharzt für Allgemeinmedizin und Schmerztherapie aus Linnich, der den theoretischen Part übernommen hatte.

Dass fehlendes oder unzureichendes Aufwärmen die häufigste Ursache einer Zerrung oder Überdehnung sind, haben schon viele Sporttreibende erfahren. „Hinzu kommt dann noch ein schlechter Trainingszustand, ein Überschreiten der Belastungsgrenzen oder eine falsche Ausführung von Bewegungsabläufen“, meinte Görres.

Symptome richtig deuten

Dazu kommen Umknicken oder Ausrutschen bei schlechten Platzverhältnissen, wie sie gerade zur Winterzeit auf Fußballplätzen herrschen. Wie Symptome einer Zerrung, Prellung oder einer Verstauchung richtig gedeutet werden können, auch darauf wurden die Seminarteilnehmer eingehend hingewiesen, denn meistens sind sie es, die als erste dem Verletzten auf dem Platz helfen. „Und dann kann vieles falsch gemacht werden“, warnte Ralf Nier, der insbesondere die Anwendung von Eisspray in den Vordergrund stellte.

„Wenn ein Betreuer nichts dabei hat, das hat er garantiert im Koffer.“ Bei unsachgemäßem Gebrauch könne es zu unangenehmen Brandverletzungen kommen. „Dann müssen diese als erstes behandelt werden, erst dann kann man sich der eigentlichen Verletzung zuwenden, wodurch manchmal viel Zeit verloren geht, der Heilungsprozess sich verzögert.“

Wie die Teilnehmer erfuhren, sind heute Umschläge mit Eiswasser üblich, die direkt auf die Prellung gelegt werden. Eine Prellung kann Muskeln, Gelenke oder Knochen betreffen. Wie diese dann behandelt werden, erlebten die Teilnehmer in dem Seminar, bei dem vermittelt wurde, wie Erste Hilfe bei Sportverletzungen richtig angewendet werden sollte.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert