Schmidt - „Wanderopening“: Ein Großereignis für das kleine Schmidt

„Wanderopening“: Ein Großereignis für das kleine Schmidt

Von: Anneliese Lauscher
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Das Wanderopening in Schmidt soll dank guter Kooperation aller Partner eine rundum gelungene Sache werden. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Bürgermeisterin Margit Göckemeyer nannte es „ein Großereignis für Schmidt“. Und Landrat Wolfgang Spelthahn meinte: „Ist doch schön, wenn die Eifel brummt!“. Sie sprachen beide vom 27. April, wenn das „Wanderopening“ in Schmidt stattfindet, wenn die Erlebnisregion Nationalpark Eifel ihre Wandersaison eröffnet – mit Sang und Klang, mit Wanderungen und Pedelec-Touren, mit einem Wandermarkt und gastronomischen Überraschungen.

Traditionell laden die drei touristischen Arbeitsgemeinschaften der Region, Monschauer Land-Touristik e.V., Nordeifel-Tourismus GmbH und Rureifel-Tourimus e.V., in Kooperation mit der Nationalparkverwaltung Eifel und dem Eifelverein zur Eröffnung der Wandersaison ein.

Lob für Dorfgemeinschaft

„Wir rotieren mit dem Veranstaltungsort, die letzten Jahre waren wir in Heimbach und Gemünd, nun haben wir Schmidt ausgewählt“, berichtete Gotthard Kirch (Rureifel-Tourismus). Nideggens Bürgermeisterin Margit Göckemeyer zeigte sich sei froh darüber, dass die Dorfgemeinschaft zahlreiche Aufgaben übernommen habe, um Schmidt als idealen Ort für Wanderer zu präsentieren. „Alle sind darauf bedacht, einen unvergesslichen Tag zu präsentieren“, sagte sie.

Dem schloss sich Michael Roeb an, der dem Schmidter Verkehrsverein vorsteht: „Für uns ist das eine ganz tolle Herausforderung, Jung und Alt bringt sich ein.“ Albertine Wirtz, die Vorsitzende des Ortskartells, fügte hinzu: „Wir sind dankbar, in dieser Art eingebunden zu werden. Wir werden für ein warmes Mittagessen sorgen und für eine reichhaltige Cafeteria mit Selbstgebackenem. Die Stadt Nideggen hat uns unter die Arme gegriffen, denn wir möchten den Dorfplatz schön präsentieren.“

Anja Olligschläger vom Nationalpark sieht das Wanderopening als ein wichtiges Ereignis für die Region an. Sie wies darauf hin, dass Waldführer die Sternwanderungen und die Pedelec-Touren begleiten. „Die Sternwanderungen haben Kultcharakter“, sagte Sebastian Wiesen (Nordeifel-Tourismus), „von sechs Ausgangspunkten führen sie nach Schmidt, die Längen betragen zwischen 7,5 und 13,5 Kilometern. Der Rücktransfer am Nachmittag ist kostenlos.“

Touren mit dem Elektrorad

Barbara Frohnhoff von der Monschauer Land-Touristik zeigte sich überzeugt, dass die angebotenen Pedelec-Touren ein Renner werden. Von Heimbach, Gemünd und Kalterherberg aus werden sie geführt. Man kann mit dem eigenen Pedelec teilnehmen oder auch eines für auch Euro ausleihen. Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 02446/805790.

Auf das „Deutsche Wanderabzeichen“ machte Wolfgang Müller vom Eifelverein aufmerksam: Wenn man 200 Kilometer im Jahr wandert bei mindestens zehn Wanderungen, gewährt beispielsweise die Barmer/GEK Bonuspunkte. Deren Bezirksgeschäftsführer Horst Gaubatz bekräftigte, dass das gesunde Bewegen in der Natur belohnt werde.

Ausdrücklich werden die Wanderer, die mit dem Pkw anreisen, gebeten, wegen des an diesem Tag stattfindenden Radrennens „Rund um Düren“ Verzögerungen einzuplanen. Aus Richtung Düren kann man die Rurtalbahn nehmen, von Brück gibt es einen kostenlosen Bus-Shuttle. Im Rahmenprogramm werden der Musikverein Frohsinn, das Trommler- und Pfeiferkorps und der Männerchor mit Instrumentalgruppe des Eifelvereins auftreten, die Eifeler Rockgruppe Wibbelstetz hat sich für 16 Uhr angesagt.

Landrat Spelthahn freut sich, dass seine Idee, den Integrativen Wandertag des Kreises Düren in die Veranstaltung einzubetten, verwirklicht wird: „Es adelt diesen Tag, dass Ehrenamtler mit Kreativität und bürgerschaftlichem Engagement auch den behinderten Menschen Gastfreundschaft entgegenbringen.“

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