Düren - Vorbildlicher Einsatz für Organspenden

Vorbildlicher Einsatz für Organspenden

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Gesundheitsministerin Barbara
Gesundheitsministerin Barbara Steffens, Oberarzt Herbert Breuer, der ärztliche Direktor Dr. Matthias Imdahl , der kaufmänmnische Leiter Renardo Schiffer und Dr. Ulrike Wirges, geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation der Region Nordrhein-Westfalen (v.l.) bei der Übergabe der Auszeichnung.

Düren. Das St. Augustinus-Krankenhaus Düren-Lendersdorf wurde für den vorbildlichen Einsatz bei der Organspende beim 7. Jahrestreffen der Transplantationsbeauftragten in Essen zusammen mit sieben weiteren Kliniken ausgezeichnet.

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens und die geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) der Region Nordrhein-Westfalen, Dr. Ulrike Wirges, nahmen die Ehrung vor.

Der Leiter der neurologischen Intensivmedizin und Transplantationsbeauftragter Oberarzt Herbert Breuer, nahm gemeinsam mit dem kaufmännischen Direktor des St. Augustinus-Krankenhauses, Renardo Schiffer sowie dem Ärztlichen Direktor Dr. Matthias Imdahl, die Auszeichnung entgegen.

Strenge Kriterien

Jedes Krankenhaus mit Intensivbetten hat einen Transplantationsbeauftragten, der bei Patienten, die den Hirntod erleiden, untersucht, ob sie für eine Transplantation in Betracht kommen. Er spricht zudem mit den Angehörigen. Dürfen und können Organe entnommen werden, erfolgt dies durch spezielle Transplantationschirurgen zusammen mit einem ausgebildeten Team des St. Augustinus-Krankenhauses.

Kriterien für die Vergabe der Auszeichnung sind die Unterstützung des Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitung, die Fortbildung des Klinikpersonals, das Ausarbeiten von Richtlinien für den Akutfall Organspende sowie die Umsetzung der Organspende als selbstverständlichen Teil des medizinischen Versorgungsauftrags. „Ihr vorbildlicher Einsatz in einem besonders sensiblen Bereich der Medizin ermöglicht mehr lebensrettende Transplantationen und gibt den schwerkranken Menschen Hoffnung, die auf ein Spendeorgan warten”, so Steffens über die Ausgezeichneten.

Dr. Ulrike Wirges von der DSO NRW erklärte, dass ihre Arbeit nur in enger Kooperation mit den Transplantationsbeauftragten und allen Mitarbeitern in den Kliniken möglich sei. „Wir bieten dabei unsere volle Unterstützung bei allen Schritten im Verlauf einer Organspende an. Gemeinsam mit allen Partnern arbeiten wir daran, möglicherweise verloren gegangenes Vertrauen der Menschen in die Organspende zurückzugewinnen”, so Wirges weiter.

Viele Menschen warten

In Nordrhein-Westfalen warten derzeit etwa 3 900 Menschen auf ein Spenderorgan, bundesweit sind es rund 12 000. Im vergangenen Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen rund 1100 Organe transplantiert. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr neben dem St. Augustinus-Krankenhaus Düren das Universitätsklinikum Bonn, das Universitätsklinikum Köln, das evangelische und Johanniter-Klinikum Niederrhein, Duisburg, die Kliniken der Stadt Köln - Krankenhaus Köln-Merheim, das Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen, das evangelische Krankenhaus Unna und das Klinikum Niederberg Velbert.
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