Von Tübingen aus über New York nach Düren

Von: mv
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Einzigartig in der Region: der 64-Zeilen-Computertomograph. Er begeistert im Krankenhaus den Aufsichtsratsvorsitzenden Karl Albert Eßer, den neuen Chefarzt Professor Dr. Andreas Kopp und Geschäftsführer Uwe Stelling (v.l.) gleichermaßen. Foto: Margret Vallot

Düren. Professor Dr. Andreas Kopp ist eine Koryphäe. Sein Fach hat er in Tübingen, in San Francisco und New York studiert, genau da nämlich, wo es die besten Lehrer und die besten Möglichkeiten gab. Jetzt will der Mediziner in Düren heimisch werden, denn das Krankenhaus hat ihn als radiologischen Chefarzt eingestellt.

Kein Wunder, dass sich der Aufsichtsratsvorsitzende des Krankenhauses, Karl-Albert Eßer, freute, als er „den Neuen” in der Riege der Chefärzte vorstellen konnte. Zumal der Experte in der bildgebenden Diagnostik „gut ins Team passt - fachlich wie auch menschlich”.

Die Radiologie ist im Dürener Krankenhaus eine Schlüsseldisziplin. Je besser die Diagnostik, desto besser die Behandlung. Und bei den jetzt so kurzen Liegezeiten muss die Diagnose schnell und präzise sein. Diesen Anforderungen wird Kopp sicher gerecht. Nach Studium und Promotion übernahm für zwei Jahre die Leitung der klinischen Entwicklung der Computertomographie eines großen deutschen Medizingeräte-herstellers, er habilitierte sich 2002 mit dem Thema „Nicht-invasive Darstellung der Herzkranzgefäße”, wurde 2003 Leitender Oberarzt in Tübingen und 2007 zum Professor berufen. Wahrlich eine steile Karriere.

Kopp kann beachtliche Erfolge vorweisen im Bereich der minimal-invasiven interventionellen Radiologie und im Bereich der Brusterkrankungen. Er ergänzt mit seinen speziellen und schonenden Verfahren das Behandlungsspektrum des Dürener Krankenhauses. An Düren reizte ihn, wie er erzählte, das gut ausgestattete, wirtschaftlich stabile, städtische Krankenhaus („kein Konzern, in dem der Einzelne untergeht”), die Kollegenschaft und „die spannende Region mit einer Konkurrenz auf medizinischem Gebiet, die anspornt”.

Im Krankenhaus hat man den Ehrgeiz, „alle Behandlungen im Haus durchführen zu können”, wie Eßer sagte. Deshalb sind im Bereich der modernen Radiologie Investitionen und weitere Neueinstellungen geplant, konnte Geschäftsführer Uwe Stelling mitteilen. „Erstklassige Ärzte, erstklassige Geräte, und der Patient soll sich persönlich angenommen fühlen”, so formulierte Eßer den ehrgeizigen Anspruch. Zu den „erstklassigen Geräten” Gehört zweifellos der hochmoderne 64-Zeilen-Computertomograph (CT), 1,5 Millionen teuer und in der Lage, 64 Aufnahmen vom Inneren des Patienten gleichzeitig zu machen.
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