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Von der Verpflichtung, sich für den Frieden einzusetzen

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Beim traditionellen Friedensweg gedachten die Menschen der Opfer des Krieges.

Hürtgenwald. Trotz Regen und Sturm waren rund 120 Teilnehmer zum „Hürtgenwalder Friedensweg“ gekommen. Sie wollten der Muttergottes für den fast 70 Jahre andauernden Frieden in Mitteleuropa danken.

Eine Tafel am Bildstock sowie ein amerikanischer und deutscher Soldatenhelm, so Neuenhofer, seien Symbole für die allen aufgetragene Verpflichtung, sich für den Frieden einzusetzen. In seiner Ansprache am Bildstock erinnerte der Pfarrer zudem alle, dass der Frieden in jedem Einzelnen selbst sein muss, um in die nähere Umgebung und die Welt zu wirken.

Beweis, dass heute in Hürtgenwald Versöhnung wirklich wird, ist ein Blumenstrauß, der kürzlich von Jo-Ann und Sam Ryan aus North Carolina in den USA am Bildstock niedergelegt wurde. Sie ist eine Nichte von William H. Guterding der seit 1944 vermisst wurde. Gefunden und geborgen wurde er im Mai 1946 in der Gieschardt im Hürtgenwald. Er wurde auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof, Neuville, Belgien beigesetzt. Wenige Meter von der Madonna entfernt steht am Wegrand zudem ein Gedenkkreuz für Edgar Brunnenau. Seine sterblichen Überreste wurden erst 1968 gefunden und geborgen. Seine letzte Ruhestätte ist der Hürtgener Soldatenfriedhof.

Diese beiden Namen sollen den Teilnehmern des Friedensweges die grausame Wirklichkeit des Krieges näher bringen.

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