Nideggen - Von der Karnevalssitzung in den Kandidatenring

Von der Karnevalssitzung in den Kandidatenring

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Nideggen. Mit Zylinderhut und Federboa ist Nideggens Bürgermeisterkandidatin Margit Göckemeyer erschienen.

Nein, nicht bei der CDU-Mitgliederversammlung am Montag, sondern am Samstag zur Karnevalssitzung in Schmidt. Die karnevalserprobte Vier-Parteien-Kandidatin hielt sich wacker. „Da sind natürlich viele auf mich zugekommen, und es gab einige neugierige Blicke.

Ich will auch in den nächsten Wochen Karnevalssitzungen besuchen. Auch wenn die Menschen zum Feiern da hingehen, ergibt sich so doch das eine oder andere Gespräch”, so Frau Göckemeyer.

Auf die Federboa durfte man bei der CDU-Versammlung am Montagabend natürlich verzichten. Lustig geht es bei den Christdemokraten schon lange nicht mehr zur Sache. Eher im Gegenteil.

Neben Margit Göckemeyer wird am Montag, 26. Januar, bei der Delegiertenversammlung auch CDU-Fraktionsvorsitzender Walter Obladen in den Ring steigen, weil er gewählter Bürgermeisterkandidat seiner Partei werden will. Knapp könnte die Entscheidung ausfallen, beide Kandidaten geben sich hoffnungsvoll.

Walter Obladen war am Montag aus dienstlichen Gründen verhindert. „Man wusste seit acht Wochen, dass ich an diesem Termin nicht da sein werde”, ärgerte er sich, keine Chance zu haben, den Mitgliedern Rede und Antwort zu stehen. Obladen rechnet am 26. Januar mit einer knappen Entscheidung. Und wie auch immer der Ausgang sein wird: „Ich werde das Abstimmungsergebnis akzeptieren”, stellt er klar.

„Ich bin sehr herzlich empfangen worden. Es gab natürlich auch viele kritische Fragen”, fasst die parteilose Margit Göckemeyer den Abend zusammen. „Natürlich werden die Fronten innerhalb der Partei deutlich. Aber man muss auch klar trennen zwischen der Bürgermeisterkandidatur und dem Wahlkampf für die Partei”, sagt Frau Göckemeyer.

Immerhin gibt es genügend Stimmen innerhalb der CDU, die dem Vorstand vorwerfen, die Frage der Bürgermeisterkandidaten in den Mittelpunkt gerückt und darüber hinaus die inhaltliche Positionierung der Partei vergessen zu haben.
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