Volleyball: Die Powervolleys empfangen CV Mitteldeutschland

Von: Franz Sistemich
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So wollen sie heute Abend wieder jubeln: Die Dürener Volleyballer gehen mit Selbstbewusstsein ins zweite Heimspiel. Foto: Günter Kram

Düren. Es ist so: Die Powervolleys schlagen zum ersten Mal in der Geschichte des Dürener Volleyballs den VfB Friedrichshafen in dessen Wohnzimmer und liegen doch nur einen Punkt vor dem heutigen Gegner, der seine beiden ersten Meisterschaftspartien verloren hat.

Weil Düren für sein 3:2 am Bodensee nur zwei Punkte erhält, der CV Mitteldeutschland für seine 2:3-Auftaktniederlage gegen VSG Coburg/Grub immerhin einen Zähler, liegen die beiden Teams auf den Plätzen 7 und 9 nur einen Punkt auseinander.

Aber nach der Enttäuschung über die 0:3-Auftaktniederlage gegen den TV Brühl haben die Dürener wegen des Triumphes über Friedrichshafen eine breite Brust vor dem zweiten Heimspiel: „Dass wir beim VfB gewonnen haben, lässt uns schon mit großem Selbstbewusstsein in das Spiel gegen Mitteldeutschland gehen“, sagt Marvin Prolingheuer.

Der Diagonalangreifer avancierte am Bodensee mit 24 Punkten zum besten Dürener Spieler. Doch der Neuzugang, der von Bühl an die Rur wechselte, betont auch: „Selbstbewusst heißt nicht überheblich. Wir werden die Mannschaft von Trainer Ulf Quell keinesfalls unterschätzen. Wir wissen, dass die Partie kein Selbstläufer wird.“

Diesen Aspekt betont auch Michael Mücke, Dürens Trainer: „Wir müssen das Spiel am Bodensee komplett abhaken und uns voll auf Mitteldeutschland konzentrieren.“ Es gebe in der Tat, keinen Grund sich auszuruhen. Diese Ansicht begründet der erfahrene Trainer eben auch mit dem Erfolg am Bodensee: „Nach diesem Sieg wird uns kein Gegner mehr unterschätzen“, betont Mücke.

Seine Schützlinge müssten nun erst recht in jeder Partie 100 Prozent geben, sagt er und fragt: „Haben wir bisher trotz des historischen Sieges etwas geleistet?“ Und gibt die Antwort selbst: „Nein!“ Schließlich hätten die Powervolleys nur zwei von den sechs möglichen Punkten auf die Habenseite gebracht.

Die Mitteldeutschen sind – siehe oben – mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet. Die wischt Mücke aber beiseite: „Mitteldeutschland hat schließlich viele junge, talentierte Spieler mit Potenzial.“ Dürens Trainer verweist darauf, dass Abwehrchef Dennis Hefter schon zum erweiterten Nationalmannschaftskader gehörte. Mit Ruben Schott und Yannick Harms stehen zudem zwei junge Volleyballer im Team, die bei Meister Berlin Recycling Volleys beziehungsweise beim VfB Friedrichshafen ihre Spielanteile bekommen haben.

Und dann gibt es ja auch noch Routiniers wie der Ex-Dürener Artur Augustyn. Mitteldeutschland, sagt Mücke, spiele einen mutigen und schnellen Volleyball: „Da muss unser Block schnell auf den Beinen sein.“

Seine ersten Spielanteile in dieser Saison hat Dürens Eigengewächs Dennis Barthel am Bodensee bekommen. Ob er auch heute annehmen und angreifen darf? Immerhin kehrt der grippegeplagte Routinier Matthias Pompe in den Kader zurück.

Mücke lässt sich jedenfalls nicht in die Karten schauen. Doch wie auch immer seine Startformation aussieht, der Trainer ist sich sicher: „Die Spieler wollen wieder unter Beweis stellen, dass sie stark und mannschaftlich geschlossen auftrumpfen können.“ Anpfiff ist um 20 Uhr.

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