Vollauf geglücktes Experiment

Von: Sandra Kinkel
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Die Schülerinnen und Schüler der Katholischen Grundschule „An der Rur” in Winden lauschten gebannt einem Sinfoniekonzert mit der „Sinfonietta Bulgaria”. Foto: Sandra Kinkel

Winden. Die Kinder in der Aula der Katholischen Grundschule „An der Rur” in Winden sind ein wenig aufgeregt. Kein Wunder, denn das, was sie gleich erleben, ist an ihrer Schule Premiere: 20 Musikerinnen vom Sinfonieorchester „Sinfonietta Bulgaria” sind nach Winden gekommen, um an der Schule mit 250 Schülern gegen einen kleinen Kostenbeitrag drei Konzerte zu spielen.

Dirigent Viktor Illief hatte die „Sinfonietta Bulgaria” vor zwei Jahren gegründet, seitdem spielt die Gruppe regelmäßig in Schulen, Kirchen und Kliniken. „Dass sie heute bei uns sind”, so Schulleiter Manfred Franz, „ist eher Zufall.” Dem Orchester war ein Konzerttermin geplatzt. „Auf unserer Internetseite haben die Musiker gesehen, dass es bei uns ein Streichorchester gibt”, so Manfred Franz, „und haben gedacht, dass wir vielleicht Interesse an dem Konzert haben.”

Das Musizieren wird groß geschrieben

Und so war es auch. In der Tat wird Musizieren an der Grundschule „An der Rur” groß geschrieben, seit sieben Jahren hat die Schule ein Streichorchester, das von Anke Bertogne betreut wird. Die jungen Musiker lernen an der Schule ein Streichinstrument. Manfred Franz: „Anke Bertogne ist diplomierte Streicherklassenleiterin. Und bei uns lernen die Kinder das Instrument direkt im gemeinsamen Spiel.”

Die „Sinfonietta Bulgaria” spielte am Dienstag bei ihrem Schulkonzert Werke von Markus Höring, Johannes Thebing und seinem Dirigenten Viktor Illief. Die meisten Kinder hörten sehrkonzentriert zu, „Einige meiner Kollegen”, so Manfred Franz, „waren sehr skeptisch, ob die Kinder wirklich eine Stunde aufmerksam zuhören würden. Aber das Experiment ist geglückt. Und wenn die âSinfonietta BulgariaÔ noch mal in der Gegend ist, laden wir sie herzlich ein, wieder einmal bei uns zu konzertieren. Das war eine gelungene Sache.”

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