Völlig neue Erfahrung: Sport im Rollstuhl

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Schüler und Trainer hatten ihren Spaß beim Sport im Rollstuhl. Für viele Jugendlliche war es eine völlig neue Erfahrung.

Düren. Sport im Rollstuhl - für Menschen, die nicht gehbehindert sind, ist dies ein völlig neues Erlebnis. Die Telekom hat deshalb das deutschlandweite Projekt „Neue Sporterfahrung - Rollstuhlbasketball und Goalball an Schulen” ins Leben gerufen.

Das Projekt wird vom Deutschen Behindertensportverband sowie dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband unterstützt.

Im Rahmen der Neuen Sporterfahrung besuchen behinderte und nichtbehinderte Sportler aus der Region für einen Vormittag weiterführende Schulen, um mit bis zu 200 Schülern Goalball (eine paralympische Disziplin für sehbehinderte Menschen) und Rollstuhlbasketball zu spielen.

Ziel des Projekts ist es vor allem, die Schüler in einem sportlich-spielerischen Umfeld auf ein Miteinander mit behinderten Menschen ohne Hemmschwellen und Barrieren vorzubereiten und das gegenseitige Verständnis füreinander in den Fokus zu rücken. Das vielfältige Konzept spricht sportliche Bewegung, soziale Kompetenz, koordinative Fähigkeiten und Kreativität gleichermaßen an.

Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2009/10 werden circa 60 weiterführende Schulen aus NRW besucht. Eine davon war jetzt die Heinrich-Böll-Gesamtschule in Düren. Initiiert wurde das Projekt von Lehramtsanwärterin Katja Brusch, die Kontakte zur Deutschen Telekom herstellte und den Schülern und Schülerinnnen auf diese Weise diese neuen Einblicke in bestimmte Sportarten ermöglichte.

Das Team der Neuen Sporterfahrung wurde vor Ort unterstützt vom Goalball-Trainer Andreas Brenk (u.a. Assistent der Goalball-Nationalmannschaft bei der EM 09 in München; Diplom-Sportwissenschaftler) sowie den Rollstuhlbasketballern Andrew Flawell (Spielertrainer der Cologne 99ers in der 1. Basketballbundesliga; Nationalspieler Australiens; Silbermedaille in Athen 2004) und Jan Haller (1. Rollstuhlbasketballbundeliga beim ASV Bonn, U22 Nationalspieler).

Die Schüler und Schülerinnen nahmen das Projekt mit sehr viel Motivation und Begeisterung in Angriff, und dies zeigte sich auch im abschließenden Resultat, eine Rollstuhl- Polonaise durch die Sporthalle.

Die ersten Erfahrungen im Rollstuhl wurden als interessant beschrieben, auch weil der Spaß im Vordergrund stand.
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