Viktoria Arnoldsweiler muss in Mittelrhein-Liga alles geben

Von: jan
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Trainer Bernhard Schmitz (rechts) und die Neuen (oben, von links) Oliver Fuhs, Steffen Wirtz, Thomas Schmitz, Tobias Breuer sowie unten Seyad Sendori und Michael Kesternich. Es fehlt Tim Eigang. Foto: Jansen

Düren. Das große Abenteuer beginnt in einer Woche: Viktoria Arnoldsweiler startet in die erste Fußball-Mittelrheinliga-Saison der Vereinsgeschichte. Der Aufsteiger muss sich mit einem der Favoriten der Klasse messen.

Die Kleeblätter treten auswärts bei Germania Teveren an. „Bei uns kribbelt es schon richtig”, sagt Viktoria-Trainer Bernhard Schmitz.

„Vor zwei Jahren haben wir in der Bezirksliga noch in Dom/Esch gespielt, jetzt ist Viktoria Köln einer unserer Gegner.” Indirekt deutet der Trainer damit auch schon das Motto der Saison an: Die nächste Saison ist eine Belohnung für die gute Arbeit der vergangenen Monate und Jahre.

Zwei Aufstiege in zwei Jahren - hinter den Kickern aus Arnoldsweiler liegt eine ereignisreiche Zeit. Dass der steile Aufstieg nicht weiter gehen wird, dessen ist sich jeder beim Traditionsverein bewusst. „Wir haben nur ein Ziel: Klassenerhalt”, sagt Schmitz.

Viel robuster

Die vergangenen Jahre bestätigen den Trainer in seiner Aussage. „Die Mittelrheinliga ist eine andere Klasse”, erklärt Bernhard Schmitz. „Da wird viel robuster und schneller Fußball gespielt.” Für seine Mannschaft wird es ohne Frage eine der großen Herausforderungen sein, mit dieser Gangart zurecht zu kommen. Schafft es die Viktoria, die mit einer vergleichsweise körperlich kleinen Mannschaft antritt, nicht, gut in die Zweikämpfe zu kommen, dann ist das erste Problem da. Dem will der Trainer mannschaftliche Geschlossenheit entgegen setzen.

Lediglich die beiden Neuzugänge Michael Kesternich (vom GFC Düren) und Tobias Breuer (Germania Lich/Steinstraß) haben Erfahrungen aus der Mittelrhein-Liga. Die Verantwortlichen der Viktoria sind ihrer Linie treu geblieben, keine höherklassigen Spieler einzukaufen, um den Kader zu verstärken.

Die finanziellen Möglichkeiten lassen nicht mehr zu. Allerdings muss das Team auch noch ohne einen der Leistungsträger der vergangenen Saison auskommen. Narciso Lubasa hat den Verein verlassen, und bei der U23 von Alemannia Aachen angeheuert.

In der kommenden Saison ist eine ähnliche perfekte Leistung notwendig, um eine Chance zu haben, sich im Neuland zu behaupten. „Wir müssen jedes Mal 100 Prozent geben. Für uns wird jede Partie wie ein Endspiel sein”, so der Trainer.

Ein Zwang ist der Klassenerhalt jedoch keinesfalls. In Arnoldsweiler ist man sich der Tatsache bewusst, dass die Mannschaft tendenziell zu den Leichtgewichten der Liga gehört. Deswegen formuliert Bernhard Schmitz die Zielvorgabe anders: „Wir dürfen in der Mittelrheinliga spielen.”

Neuzugänge: Oliver Fuhs (eigener Nachwuchs), Steffen Wirtz (Tor, FC Köln Nachwuchs), Tobias Breuer, Thomas Schmitz (Alemannia Straß), Tobias Breuer (Germnia Lich/Steinstraß), Seyad Sendori, Tim Weigang (beide eigener Nachwuchs), Michael Kesternich (GFC Düren) .

Abgänge: Narciso Lubasa (Alemannia Aachen).

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