Vossenack - Vier Stunden mit dem Mountainbike über Stock und Stein

Weltmeisterschaft Weltmeister WM Pokal Russland Fifa DFB Nationalmannschaft

Vier Stunden mit dem Mountainbike über Stock und Stein

Letzte Aktualisierung:
8613385.jpg
Keine leichte Aufgabe absolvierten die Mountainbiker beim Vier-Stunden-Rennen des BSV Profil Hürtgenwald auf dem 5,2 Kilometer langen Rundkurs mit seinen 160 Höhenmetern.

Vossenack. Das erste Hürtgenwalder Vier-Stunden-Mountainbike-Rennen des BSV Profil Hürtgenwald war ein Erfolg. Sogar der Wettergott war ein Mountainbiker, als Hürtgenwalds Bürgermeister Axel Buch bei strahlendem Sonnenschein 181 Teilnehmer auf die anspruchsvolle Strecke schickte, auf der bei jeder Runde 160 Höhenmeter zu überwinden waren.

Gefahren wurde ein Rundkurs über eine Strecke von 5,2 Kilometer, in Vierer- und Zweierteams oder auch als Einzelfahrer. Als Start und Ziel fungierte für alle Fahrer das Franziskus-Gymnasium.

Der Kurs wurde von allen Aktiven durchweg positiv beurteilt und das, obwohl er den Charakter eines Cross-Country-Kurses hatte, bei dem es aufgrund der Streckenführung fast keine Gelegenheit gab, sich mal ein wenig auszuruhen. Besonders für die Einzelfahrer eine echte Herausforderung, die sich aber selbst Fahrer aus den benachbarten Niederlanden und Belgien nicht entgehen lassen wollten. Die wohl weiteste Anreise hatten zwei Fahrer vom bayerischen RSC Kempten in Kauf genommen. Im Fahrerlager, das auf dem Parkplatz des Gymnasiums eingerichtet war, trafen vom Profi bis zum Sonntagsfahrer Sportler aller Leistungsklassen aufeinander – das in einer fast familiären Atmosphäre.

„Dieses harmonische Miteinander und die gute Stimmung dort waren wirklich super“, freute sich Michel Teichert, Vorsitzender des BSV Profil Hürtgenwald. „Auch darum war es wirklich sehr schade, dass wir nach gut 3:20 Stunden das Rennen wegen eines einsetzenden Gewitters vorzeitig abbrechen mussten. Eine Entscheidung, die uns nicht leicht fiel, aber die Sicherheit stand klar im Vordergrund. Ein Neustart kam dann für die verbleibenden 40 Minuten nicht mehr infrage.“ Die Zeitmessung für das Rennen wurde auf 2:57 Stunden festgelegt. In dieser Zeit schafften die Vierer- und Zweierteams die meisten Runden: zwölf an der Zahl. Der beste Einzelfahrer kam auf elf Runden.

In den einzelnen Klassen siegten die Favoriten, die auch schon von Beginn an das Feld anführten und das Tempo machten. Die einzige Frau unter den Einzelstartern, Julia Modler vom Team Sebamed, belegte mit neun absolvierten Runden in dieser Zeit den 19. Platz in der Gesamtwertung.

Bei den Herren setzte sich mit Stefan Ganser vom RSC Stolberg der ehemalige Profi durch. Bei der Zweierteam-Wertung, dem auch mit Abstand am stärksten besetzten Feld (42 Teams), gewann bei den Herren das Duo Dirk Esser und Mathias Bertling vom Team Levrier aus Aachen.

Auch „Ü 160“-Wertung

Wie bei der Damen-Einzelwertung war es auch bei der Damen-Zweierteamwertung nur ein Gespann, das die Strapazen auf sich nahm. Daniela Schütt und Yvonne Hüpgen vom SV Einruhr/Erkensruhr kamen als Erste ins Ziel, was im Gesamteinlauf Platz 33 bedeutete.

Die Vierer-Teamwertung gewann souverän das Team Radon aus Bonn vor der stark fahrenden Truppe des RRC Düren-Merken mit der Besetzung Andreas Klein, Markus Rüttgers, Pedro Lopez und Arthur Oepen. Damit sicherten sie sich auch die „Ü160“-Wertung. Dies bedeutet, dass die Fahrer des Teams zusammen über 160 Jahre alt sind.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert