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Viele fleißige Hände bringen die Quietscheenten an den Start

Von: Stephan Johnen
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Viele fleißige Hände haben das 6. Entenrennen des Lions Club Düren-Rurstadt vorbereitet. Christa Wolff (l.) und Marita Heiartz beispielsweise haben mit vielen anderen Müttern in der Grundschule Merken die 3500 Enten mit Startnummern versehen. Foto: Stephan Johnen

Düren. Eine Ente kommt selten allein. Beim Entenrennen des Lions Clubs Düren-Rurstadt sind es gleich Tausende Quietscheentchen, die die Rur in einen gelben Fluss verwandeln. Am Samstag, 3. August, ist es wieder soweit. Doch die Arbeit im Vorfeld der sechsten Auflage des Rennens hat schon vor Wochen begonnen.

In der Merkener Grundschule beispielsweise. Dort werden die Rennteilnehmer startklar gemacht. Viele fleißige Hände haben 3500 kleine Enten mit Startnummern versehen, sie in Beutel gepackt und die Spielregeln beigelegt, damit sie rechtzeitig für den Verkauf bereitstehen

Christa Wolff und Marita Heiartz sind zwei der vielen Mütter, die ehrenamtlich diese Aufgabe übernehmen. Ente für Ente, Karton für Karton, Startnummer für Startnummer kämpfen sie sich durch einen Berg von gelben Schnabeltieren. „Wir machen das gerne, es ist schließlich für einen guten Zweck“, sagt Christa Wolff. Unachtsam darf sie bei dieser Arbeit nicht sein: Eine doppelt vergebene Nummer könnte im Fall der Fälle am Tag des Rennens für Irritationen sorgen.

Die frisch verpackten Enten warten auf neue Besitzer: So verkaufen Mitglieder des Lions Clubs Düren-Rurstadt die „Tiere“ am Samstag von 12 bis 18 Uhr beim Kinderkulturfest im Dürener Willy-Brandt-Park. Dort können die Enten auch schon einmal einen Blick auf die Rennstrecke Rur werfen. Eine Ente ist für fünf Euro zu erhalten. Ebenso gibt es die Rennteilnehmer im Bürgerbüro der Stadt Düren am Markt und in der Agentur Schiffer des Zeitungsverlags Aachen, Kaiserplatz 12 bis 14, erhältlich.

„Mit über 1500 ehrenamtlichen Stunden von allen Beteiligten ist das Entenrennen ein Projekt mit monatelanger Vorbereitungszeit“, bedankt sich Kirsten Müllejans, Präsidentin des Lions Clubs, schon im Vorfeld bei allen Helfern. Am Renntag werden Mitglieder der Löschgruppe Derichsweiler die Strecke mit anderthalb Kilometern Schlauch begrenzen und Helfer vom Kreisfischereiverein angeln eventuell vom rechten Weg abgekommene Enten aus der Uferböschung.

„Mit dieser Unterstützung können die Kosten äußerst gering gehalten werden und die Startgebühren der Enten überwiegend zu Spendenzwecken eingesetzt werden“, erklärt Kirsten Müllejans. Etwa 30.000 Euro kamen so bei den vergangenen Rennen jeweils für einen guten Zweck zusammen. Kirsten Müllejans‘ Bitte: „Eine Unterstützung wie in den Vorjahren wäre sehr schön. Bitte besuchen Sie uns am 3. August zur sechsten Auflage des Entenrennens an der Johannesbrücke.“

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