Viel Prominenz beim Empfang für Dürens Ehrenbürger Josef Vosen

Von: Ingo Latotzki
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Ihm zu Ehren gab die SPD einen
Ihm zu Ehren gab die SPD einen Empfang: Ex-Bürgermeister Josef Vosen, seit März Ehrenbürger der Stadt. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Ingrid Matthäus-Meier brachte es schnell auf den Punkt: „In Bonn haben wir ihn immer nur Vosens Jupp genannt.” Damit war alles gesagt: Vosens Jupp. Die ehemalige Vorsitzende des Finanzausschusses im Bundestag kennt aber auch die beiden Worte, für die Vosen in Düren steht: Schöppe-Jupp.

Egal, wie man ihn nennen möchte: Josef Vosen ist nach wie vor ein Begriff in der Stadt und darüber hinaus. Nachdem der ehemalige Dürener Bürgermeister im März zum Ehrenbürger der Stadt ernannt worden war, gab die SPD nun zu seinen Ehren einen Empfang in der Kulturfabrik „Becker & Funck” in Ost-Düren. Viele Weggefährten aus vergangenen Tagen waren geladen - und kamen, um Vosen hochleben zu lassen.

Im Rahmen von drei munteren und hochkarätig besetzten Talkrunden wurde so manche Anekdote erzählt: humorvoll, unterhaltend, hintergründig. Ob der ehemalige SPD-Bundesvorsitzende Franz Müntefering oder Ex-Regierungspräsident Franz-Josef Antwerpes: Sie kennen Vosen lange und hatten eine Menge aus gemeinsamen Tagen zu erzählen.

Wer hätte gedacht, dass Vosens Jupp an heißen Tagen auch schon mal mit freiem Oberkörper hinter seinem Bürgermeister-Schreibtisch saß? Oder dass Schöppe-Jupp eine ganz besondere Art der Erholung bevorzugte: Wenn er sonntags ein bisschen entspannen wollte, sagte er seinem Fahrer: „Lass uns mal die Baustellen in Düren abfahren.”

Damit ist eine Menge gesagt über den ehemaligen forschungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, wie Dieter Mätschke sagte. Der langjährige Redaktionsleiter der „DN” moderierte den Empfang mit Dietmar Nietan, Chef der SPD im Kreis Düren, der ebenfalls lange Jahre mit Vosen zusammen gearbeitet hat.

Es war ein kurzweiliger Abend, der davon lebte, wie unter anderem Jens Bröker, Jürgen Heinrichs, Felix Röhlich, Gerd Andres, Uwe Göllner, Karl-Heinz Otten oder Andres Isecke als Talk-Gäste auf den roten Sofas erzählten. Vosen selbst machte es kurz: „Man hat mir 15 Minuten Redezeit zugebilligt, aber die nutze ich nicht aus.” Er hielt Wort, dann begann der inoffizielle Teil. Da kamen noch mehr Anekdoten, kleine und große, zur Sprache.
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