Vettweiß - Vettweiß setzt zum Erhalt der Hauptschule auf Kooperation mit Nachbarkommunen

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Vettweiß setzt zum Erhalt der Hauptschule auf Kooperation mit Nachbarkommunen

Von: Burkhard Giesen
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Vettweiß. CDU, BI und FDP in Vettweiß bleiben ihrer Linie treu: Die Rettung der Hauptschule am Standort Vettweiß hat oberste Priorität.

Wie schon im Schulausschuss Anfang der Woche wurde auch im Rat beschlossen, die Hauptschule für Kinder aus den Nachbarkommunen zu öffnen. Dazu sollen Gespräche mit Nörvenich und Kreuzau geführt werden. Vettweiß denkt zudem auch darüber nach, den Transport der Schüler sicherzustellen.

Die Zeit für diese Gespräche werden allerdings knapp. Am 15. April muss Vettweiß nicht nur die aktuellen Anmeldezahlen der Bezirksregierung melden, sondern man erwartet dort - sollte die Zahl unverändert niedrig bei elf Anmeldungen liegen - ein Konzept, wie denn die notwendige Zahl von 18 Schülern für die Eingangsklasse erreicht werden kann. Der Rat hat allerdings vorab bereits beschlossen, einen erneuten Ausnahmeantrag zu stellen - falls dies nötig sein sollte.

Die Position „Wir wollen unsere Hauptschule erhalten” dokumentierte die CDU-Fraktion geschlossen ebenfalls mit natürlich schwarzen T-Shirts, auf denen die entsprechende Aussage abgedruckt war. „Die Aufnahme von Schülern aus anderen Kommunen ist unsere erklärte Absicht. Unser Ziel ist: Die sehr gute Arbeit an der Hauptschule fortzuführen”, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Volker Franzen. „Davor die Augen zu verschließen, dass die Hauptschule auf Dauer nicht überlebensfähig ist, ist nicht nachvollziehbar”, entgegnete SPD-Fraktionsvorsitzender Jürgen Ruskowski, der erneut betonte, dass man ja schon im letzten Jahr Gespräche mit den Nachbarkommunen gefordert habe. Ruskowski: „Die hat es aber nicht gegeben.”

Weitere Überlegungen, wie man denn künftig in der Schulfrage agieren will, machten CDU und Bürgermeister Josef Krantz von der Diskussion auf Kreisebene abhängig. Krantz: „Vettweiß alleine kann nichts mehr machen. Wir sind vom Handeln Dritter abhängig. Es macht keinen Sinn, vor dem Schulentwicklungsplan des Kreises Entscheidungen zu treffen.” Eine Position, die in der SPD keine Zustimmung fand: „Wir als Gemeinde sind der Schulträger und nicht der Kreis. Und wenn wir jetzt den Schulentwicklungsplan des Kreises abwarten müssen, hätten wir keinen eigenen Schulentwicklungsplan benötigt”, so Klaus Thomas.
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