Vettweiß - Vettweiß: Rat drängt auf weitere Ansiedlungen an der L33

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Vettweiß: Rat drängt auf weitere Ansiedlungen an der L33

Von: bugi
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Vettweiß. Nein sagt die Bezirksregierung und in Vettweiß reibt man sich verwundert die Augen und will reagieren.

Eine Flächennutzungsänderung hat die Gemeinde bei der Bezirksregierung beantragt, um an der Kreuzung L33/K28 bei Bedarf eine Tankstelle errichten zu können.

Genau das aber hat die Bezirksregierung mit Schreiben vom 8. Juni abgelehnt. So „sollen neue Bauflächen, soweit nicht siedlungsstrukturelle oder ökologische Belange entgegen stehen, an vorhandene Siedlungen anschließen”, schreibt die Bezirksregierung und fährt fort: „Die beabsichtigte Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Vettweiß stellt keine Erweiterung oder Arrondierung vorhandener Siedlungsbereiche sondern einen neuen Siedlungsansatz dar.”

Und: „Zudem könnte mit der Bebauung im Kreuzungsbereich L33 und K28 auch eine bandartige Entwicklung längs der K28 ausgelöst werden”, befürchtet der Regierungspräsident.

Richtig erkannt, denn das ist genau das, was die Gemeinde will: Mit dem Aldi und dem Rewe-Markt an der K28 will man bis zur L33 das Gebiet fortentwickeln. Das gestand auch CDU-Fraktionsvorsitzender Volker Frantzen in der Sitzung des Rates der Gemeinde am Donnerstag ein.

„Wir sollten an der weiteren Erschließung dieses Gebietes festhalten”, so Frantzen, der bei der Ansiedlung der Tankstelle von einer „Ankerfläche” sprach. Die Verwaltung will nun auf eine Änderung des Regionalplanes drängen, um die Ansiedlung dann doch noch genehmigt zu bekommen.

Neuer Schiedsmann

Schnell und einmütig abhandeln konnte man weitere Tagesordnungspunkte der Ratssitzung. So wird zum Beispiel Hans-Josef Peters neuer Schiedsmann der Gemeinde. Er folgt Hans-Gerd Barkhoff, der das Ehrenamt zuletzt ausgeübt hat.

Peters war zuvor schon stellvertretender Schiedsmann. Unproblematisch war auch die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für den Winterdienst. Der frostigen Temperaturen und der Schnee hatten überplanmäßige Kosten von 14.500 Euro verursacht.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h wünschen sich die Ratsvertreter auf der L264 zwischen Kelz und Frauwüllesheim, und zwar da, wo man nach Jakobwüllesheim abbiegen kann. Dem Antrag der Bürgerinitiative Vettweiß (BI) schloss sich der Rat an. Entscheiden wird darüber aber letztlich der Kreis Düren.

Strittig hingegen war in der Ratssitzung, welche der Parteien sich damit schmücken darf, möglichst viel Bürgerservice erreichen zu wollen. Auslöser war ein Antrag der BI. Die hatte die Verwaltung gebeten ein Konzept zu erarbeiten, wie man den Bürgerservice verbessern könne.

Neues Bürgerbüro

Mit der Erweiterung des Rathauses böte sich nun auch die Möglichkeit, ein Bürgerbüro einzurichten, um so den Service für die Bürger deutlich zu verbessern. Dem Konzept der Verwaltung stimmten alle Parteien natürlich zu.

Kritik konnte sich die CDU an dem Antrag dennoch nicht verkneifen, schließlich sei es ausgerechnet die BI gewesen, die die Rathauserweiterung stets abgelehnt habe.
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