Verwaltungsgericht entscheidet zur Sekundarschule

Von: bugi
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Kreuzau/Nideggen. Die Eltern, die gegen die Abweisung ihrer Kinder an der Sekundarschule Nideggen/Kreuzau vor das Verwaltungsgericht Aachen gezogen sind, haben sich in dem Eilverfahren durchsetzen können.

Gerichtssprecherin Brunhilde Küppers-Aretz bestätigte auf Anfrage am Dienstag nur, dass eine Entscheidung gefallen sei, die zunächst den beteiligten Parteien mitgeteilt werde. Eine entsprechende Presseerklärung kündigte sie für Mittwoch an.

Dass die Entscheidung zu Gunsten der Eltern ausgegangen ist, bestätigte am Dienstag auf Anfrage der Sprecher der Bezirksregierung, Oliver Moritz: „Die Beschlüsse des Verwaltungsgerichts Aachen liegen uns vor. Es wird jetzt eine sechszügige Sekundarschule in Nideggen und Kreuzau geben.”

Das hatte die Bezirksregierung Köln bereits Ende letzter Woche für diesen Fall angekündigt. An welchem Standort die zusätzliche Klasse für die 19 abgelehnten Kinder eingerichtet wird, liegt laut Moritz in den Händen der Schulleitung. Ob nach dem Eilverfahren nun noch eine Entscheidung im Hauptverfahren nötig wird, war am Dienstag noch nicht ganz klar. Immerhin hatten nicht nur die Eltern, sondern auch die Kommunen selbst geklagt und auf eine siebenzügige Schule gepocht.

Auswirkungen auf Vettweiß?

Ob die Gerichtsentscheidung indirekt auch Auswirkungen auf die Hauptschule Vettweiß haben wird, ist ebenfalls noch unklar. Dort hatten sich nur zwölf Kinder für eine Eingangsklasse angemeldet. Die Hoffnung, dass mit einem Teil der an der Sekundarschule abgelehnten Kinder die notwendige Mindestanmeldezahl erreicht werden kann, hat sich nun zerschlagen.

Fraglich ist deshalb auch, ob die Bezirksregierung die Eingangsklasse an der Hauptschule genehmigen kann. Dann müssten die für Vettweiß angemeldeten Kinder auf eine andere Schule ausweichen. Sollte das die Sekundarschule sein, könnte das nächste Problem auftauchen: es müsste möglicherweise dann doch noch die siebte Eingangsklasse her, um alle Kinder beschulen zu können.
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