Düren - Verbraucherberatung: Umzug weiter offen

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Verbraucherberatung: Umzug weiter offen

Von: inla
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Nachmittags meist geschlossen: Das Bürgerbüro. Foto: inla

Düren. Ob die Verbraucherberatung in Düren zusätzliche Räume erhält oder längere Öffnungszeiten, ist weiter nicht entschieden. Der Stadtrat verwies einen entsprechenden Antrag der Grünen zunächst in den Sozialausschuss. Die letzte Entscheidung liegt beim Rat.

Aufgrund steigender Nachfrage wünscht sich die von Stadt, Kreis und Land NRW finanzierte Verbraucherberatung ein größeres Platzangebot. Derzeit ist sie in den Erdgeschossräumen des Bürgeramtes untergebracht.

Die Grünen können sich vorstellen, das Platzangebot auszuweiten, indem die vom Katholischen Bildungsforum angebotene Kinderbetreuung, die rechter Hand im Eingangsbereich des Bürgeramtes ihr Domizil hat, in die Weierstraße umzieht.

Die Verbraucherberatung könnte den freiwerdenden Raum dann nutzen, sagte Grünen-Fraktionssprecherin Verena Schloemer am Mittwoch den „DN“. In der Weierstraße ist Platz, nachdem Abteilungen des Jugendamtes ins City-Karree beziehungsweise nach Rölsdorf umgezogen sind.

Neben einem größeren Raumangebot forderten die Grünen in ihrem Antrag für den Stadtrat veränderte Öffnungszeiten für die Verbraucherberatung. Derzeit müsse sie sich nach dem Bürgerbüro richten, sagte Verena Schloemer. Die Behörde hat bis auf den Donnerstag nachmittags geschlossen. „Gerade dann aber wird die Verbraucherberatung stark nachgefragt“, sagte die Grünen-Politikern. Noch besser sei es, auch Angebote am frühen Abend zu machen.

Umzug fraglich

Welche Entscheidung der Rat am Ende trifft, ist offen. CDU-Fraktions-Chef Stefan Weschke sagte im Rat, denkbar sei auch, nach einem Ladenlokal in der Dürener City Ausschau zu halten. Vor Jahren war die Verbraucherberatung in Büros an der Bonner Straße untergebracht.

Ob eine solche Lösung finanziell darstellbar ist, müsste sich zeigen. Dass die Verbraucherberatung die Räume der Kinderbetreuung nutzen kann, ist ebenso fraglich. Das Angebot für Eltern, ihre Kinder etwa während eines Einkaufes im Gebäude der ehemaligen Stadtsparkasse betreuen zu lassen, bestünde seit Jahren, hieß es aus der CDU-Fraktion. Eltern hätten sich an den Ort gewöhnt.

Bereits im Juli hatte Bürgermeister Paul Larue „vor Schnellschüssen“ gewarnt. „Mir liegt an einer einvernehmlichen Lösung.“ Larue kündigte an, mit allen Betroffenen sprechen zu wollen.

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