Vater-Kind-Zeltlager: 100 Teilnehmer trotzen dem Herbstwetter

Von: gkli
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Handy und Computer waren beim Vater-Kind-Zelten in Kleinhau schnell vergessen. Foto: gkli

Kleinhau. „In der Nacht von Freitag auf Samstag hatten wir eine Außentemperatur von frischen sechs Grad bei klarem Himmel“, sagte Robert Fabig, seit 16 Jahren Leiter des Vater-Kind-Zeltlagers auf dem Platz „Finkenheide“. Umso schöner, wenn sich am abendlichen Lagerfeuer die Kids an den Papa kuscheln und diese Art von Wärme in vollen Zügen genießen.

Beim Vater-Kind-Zelten, ausgerichtet vom Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren handelt es sich inzwischen um einen echten Klassiker. Manche Väter sind Stammgäste – manche mit einem Kind, manche mit drei Sprösslingen zugleich. Die Kinder sind in der Regel zwischen sechs und 15 Jahre alt. So etabliert wie die Veranstaltung ist auch der Ablauf. Stockbrotbacken, Nachtwanderung, Lagerfeuer und die Abschlusssuppe, der morgendliche Kakao und das alkoholfreie Bier für die Väter – alles hat seinen bewährten Platz.

Am Wochenende waren es circa 100 Personen, die der herbstlichen Kühle trotzten, darunter circa 35 Väter aus sämtlichen Kommunen des Kreises Düren, von Titz bis Heimbach. Fabig: „Aufgrund der Wetterlage gestaltete sich die Anreise diesmal etwas zögerlich.“

Doch dann war alles wie immer: Der Autoanhänger mit den Spielen wurde ausgepackt, die Klettergerüste geentert und die Küche bemannt. Zur Intention der Veranstaltung sagt Fabig: „Wir möchten den Vätern Gelegenheit geben, raus zu kommen aus der Vertaktung und der Verdichtung von Terminen, denn die scheinen mit den Jahren noch immer weiter zuzunehmen, auch an den Wochenenden.“

Von der intensiven Zeit mit den eigenen Kindern schwärmen die Beteiligten meist noch viele Jahre später. Das Handy ist inzwischen auf dem Jugendzeltplatz ein Thema und auf keinen Fall verboten, aber die Alternativangebote laufen diesem modernen Kommunikationsmittel meist bereits nach einigen Stunden den Rang ab.

Fabig: „den erhobenen Zeigefinger gibt es hier nicht, alles regelt sich auf natürliche Weise wie von selbst.“ Speziellen Besuch begrüßten Fabig und Co. am Samstagmittag: Eine Abordnung von rund 30 Mitgliedern des chinesischen Kulturvereins aus Jülich.

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