Ursula Otte: Eine „Streiterin mit versöhntem Herzen“

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
7673008.jpg
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Bürgermeister Paul Larue Ursula Otte gestern die Bürgermedaille der Stadt Düren verliehen. Foto: Kinkel

Düren. Der Stadtteil Gürzenich hat ihr immer besonders am Herzen gelegen. Genau wie soziale Gerechtigkeit und Flüchtlingsarbeit. Seit 25 Jahren ist die CDU-Politikerin Ursula Otte Mitglied des Rates der Stadt Düren, ihr (kommunalpolitisches) Engagement reicht aber deutlich länger. Jetzt wurde die 74-Jährige mit der Bürgermedaille der Stadt Düren ausgezeichnet.

Einstimmig, so Bürgermeister Paul Larue, habe der Rat der Stadt Düren die Verleihung der Bürgermedaille an Ursula Otte entschieden. Das Soziale und die Sorge um ihren Heimatstadtteil, so der Bürgermeister weiter, seien immer zwei wichtige Pole für Ursula Otte gewesen. Larue: „Wenn es sein muss, kämpft sie für Gürzenich. Und wenn Ursula Otte sich bei unseren Sitzungen unter dem Punkt ‚Verschiedenes‘ zu Wort meldet, dann weiß ich, dass es irgendetwas in Gürzenich gibt, das von Seiten der Verwaltung nicht gut gelaufen ist.“

Otte sei in „ihrem Stadtteil immer präsent“, so der Bürgermeister. „Immer, wenn ich nach Gürzenich zu einer Veranstaltung komme, ist Ursula Otte schon da.“ Als wichtige Projekte, für die die rührige Politikerin sich eingesetzt hat, nannte Larue, die Sanierung der Hauptschule und den Bau einer Mensa, die Renovierung der Sporthalle und die Renaturierung des Gürzenicher Bachs an der Schillingsstraße.

Paul Larue: „Ursula Otte ist eine Kommunalpolitikerin aus der ersten Reihe, eine, die Politik mit Herz und Verstand macht.“ Auch Ursula Ottes Engagement für Menschenrechte hob Larue hervor. Ende der 70er Jahre hat die gebürtige Westfälin an der Rur eine Gruppe von Amnesty International mitgegründet. „Aber nicht nur das“, so der Bürgermeister. „Frau Otte hat auch Flüchtlingen, die Schutz gesucht haben, immer wieder einen Platz in ihrem Haus gewährt. Dazu fällt mir nur ein Wort ein: großartig.“

Gespräche mit Ursula Otte, so der Verwaltungschef, seien zwar manchmal hart, würden von der ehrenamtlichen Schöffin aber immer „mit versöhntem Herzen geführt“. „Und enden meistens mit einem befreienden Lachen.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert