Düren - „Unicef mehr in den Blick von Kindern rücken“

„Unicef mehr in den Blick von Kindern rücken“

Von: kin
Letzte Aktualisierung:
7295368.jpg
Daniela Terhorst leitet seit dem 1. Februar die Dürener Unicef-Gruppe. Von Beruf ist sie Geigenlehrerin an der Musikschule. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Daniela Terhorst hat lange überlegt, ob sie die Leitung der Dürener Unicef Gruppe übernehmen soll. „Mir ist kein Grund eingefallen, es nicht zu tun“, sagt die vierfache Mutter. „Also habe ich Ja gesagt, als Unicef auf mich zugekommen ist.“

Seit dem 1. Februar ist Daniela Terhorst ehrenamtliche Leiterin der Unicef-Gruppe und tritt damit die Nachfolge von Carmen Creutz an, die 22 Jahre dieses Amt innehatte. „Mein Mann und ich sind schon lange Fördermitglieder bei Unicef“, erzählt Daniela Terhorst. „Ich finde es einfach gut, dass hier in erster Linie versucht wird, strukturelle Hilfe zu leisten.“ Außerdem, so Terhorst weiter, gefalle es ihr, dass das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen sich für die Kinderrechte in Deutschland einsetzen würde.

Zwei Jahre war das Amt der Gruppenleitung vakant, trotzdem hat die Dürener Gruppe rege gearbeitet. Daniela Terhorst: „Im Jahr 2012 hat die Dürener Gruppe rund 60 500 Euro an Spenden gesammelt. Das finde ich schon sehr beachtlich. Jeder bei uns in der Gruppe hat seinen festen Platz und seine festen Aufgaben. Das gefällt mir sehr.“

Schwerpunkte in der Dürener Unicef-Gruppe sind der Grußkartenverkauf und der Stand auf dem Dürener Weihnachtsmarkt. Außerdem finden regelmäßig Schulfortbildungen statt, zuletzt mit den beiden Dürener Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan (SPD) und Thomas Rachel (CDU). „Wir wollen bei den Kindern die Sensibilität steigern, dass es eben nicht allen Jungen und Mädchen auf der Welt gut geht. Und dass nicht alle zur Schule gehen können.“ Überhaupt, so Terhorst, sei es ihr ein Anliegen, den Gedanken von Unicef bei Kindern und Jugendlichen noch mehr in den Horizont zu rücken.

Daniela Terhorst kann sich vorstellen, Benefizkonzerte für die Dürener Unicef-Gruppe zu veranstalten. „Aber da gibt es noch keine konkreten Pläne. Da stecken wir noch mitten in der Ideenfindung.“

Der Spendenskandal, in den Unicef vor rund sechs Jahren verwickelt war, ist für Daniela Terhorst nicht wirklich ein Problem. „Ich habe das Thema schon angesprochen“, sagt die Musiklehrerin und Musiktherapeutin. „Es gefällt mir, dass Transparenz bei Unicef jetzt ein sehr wichtiges Thema ist. Und deswegen kann ich damit leben.“

Wenn neben der Arbeit für Unicef und ihrer Familie noch Zeit bleibt, sind Musik und Tanzen Daniela Terhorsts großes Hobby. „Ich habe ja das Glück, mein Hobby von früher zum Beruf gemacht haben zu können und an der Musikschule Düren Geigenunterricht zu erteilen. Das macht mir viel Spaß.“ Außerdem hat Daniela Terhorst noch eine Ausbildung zur Tanztherapeutin begonnen, die sie demnächst abschließen wird.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert