Düren - Umbau der Stadthalle: Neuerlicher Zeitverzug

Umbau der Stadthalle: Neuerlicher Zeitverzug

Von: Burkhard Giesen
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Frühlingsidylle: Die Krokusse blühen, der Theodor-Heuss-Park lädt zum Verweilen ein. Nur die Stadthalle im Hintergrund wächst noch nicht zum Parkhotel heran. Das soll sich ab Ostern ändern. Foto: Burkhard Giesen

Düren. Noch etwa anderthalb Wochen wird es wohl dauern, dann hat Projektentwickler Hermann-Josef Schneider den Bauzeitenplan für den Umbau der Stadthalle in der Hand.

Am Dienstag hat er mit dem Architekten und dem Generalunternehmer stundenlang konferiert, am nächsten Mittwoch wird es ein abschließendes Gespräch geben, und dann, dann soll es endlich losgehen mit dem Umbau der Stadthalle zum Vier-Sterne-Parkhotel. Schneider: „Wir haben jetzt Sicherheit in der Planung. Das Projekt lässt sich nicht mehr verhindern. Es wird gemacht.”

Viele Änderungen

Der neuerliche Zeitverzug sei durch Änderungswünsche des Hotelbetreibers entstanden. Schneider: „Wir mussten für das Hotel neue Lüftungsräume schaffen und es wird Änderungen bei der Haustechnik geben.” Die wird in den Keller verlegt, so dass auch ein weiterer Aushub nötig wird - neben weiteren Ausschachtungsarbeiten für die Tiefgarage.

Auch Friedrich Schwab, Vorstandsvorsitzender des Geldgebers Informica real invest AG spricht von zahlreichen Änderungswünschen des Hotelbetreibers. „Es hat in den letzten Wochen noch viel Arbeit gegeben, die man von Außen noch nicht mal sehen wird.”

20 Millionen Euro

Bei all dem galt: Der Generalunternehmer sollte das bei festgezurrtem Finanzrahmen umsetzen können. Genau dies sei gelungen, betonen Schneider und Schwab unisono - bei etwa 20 Millionen Euro liegt das Projekt nach wie vor. Die gesamte Bauzeit wird von Schwab mit zwölf bis 15 Monaten angegeben.

Schneider ist da noch eine Spur ehrgeiziger: „Ich bleibe bei meinem Termin: Ende des Jahres will ich Teile des Hotels an den Betreiber übergeben, damit früh mit der Inneneinrichtung begonnen werden kann.” Um das einzuhalten, soll es unmittelbar nach Ostern dann endlich losgehen, sagt Schwab. „Eventuell auch früher”, hofft Schneider.
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